Glossar

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 A

 

Acrylglas: Acrylglas ist ein Sammelbegriff für alle Plexi- und Kunststoffglasarten. Es wird vorrangig bei der Produktion von Uhren benutzt, weil es besonders bruchfest ist. Dafür ist es weniger resistent bei Kratzern, die jedoch mit einer entsprechenden Polierpaste für Acrylglas wieder gereinigt werden können. Die Glasart findet vor allem bei gewölbten Uhrgläsern eine Verwendung.


Art Déco: Der Begriff umfasst die Epoche der 20er - 40er Jahre des 19. Jahrhunderts. Hervorstechende Merkmale sind die einzigartige und klassische Eleganz sowie der luxuriösen Lebensstil, den die Menschen verkörperten. Die Umsetzung fand in den Bereichen Schmuck, Mode aber auch Möblen und Fahrzeugen statt. 


Astronomische Uhr: Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Armband- oder Standuhr zeigt diese abgesehen von der eigentlichen Uhrzeit ebenfalls astronomische Informationen an. Dazu gehören die Phasen des Mondes, der Stand der Sonne sowie die Stellung der Planeten. 


Aufzug: Ein Aufzug bezeichnet den Mechanismus zum Spannen der Feder einer Uhr. Uhren mit einem Handaufzug müssen wie der Name vermuten lässt, selbst eingestellt werden. Bei Uhren mit einem automatischen Aufzug erübrigt sich eine Einstellung per Hand. 


Automatikwerk: Ein Automatikwerk bewirkt durch eine rotierende Schwungmasse einen selbstständigen Aufzug des Uhrwerks. Die Schwungmasse wird durch Bewegungen der Uhr am Handgelenk des Trägers zum Beispiel beim Laufen in Schwung gebracht.


Azuré Schliff: Ein Azuré Schliff ist ein kreisförmiger Zierschliff des Ziffernblatts einer Uhr. Das wird zum Beispiel bei der Totalisierung von Chronogrpahen, Uhren die zusätzlich über eine Stoppuhr-Funktion verfügen, verwendet. Totalisatoren stellen die Hilfszeigeblätter zur Anzeige von Stoppuhren dar und sind in das normale Ziffernblatt integriert. 

 

 B

 

Baguette Schliff: Ein Baguette Schliff ist ein stabförmiger Zierschliff des Ziffernblatts einer Uhr, der vor allem bei der Bearbeitung von Diamanten verwendet wird. Im Gegensatz zu einem Brillantschliff wirkt er zurückhaltend und weniger lebhaft. 


Bajonettverschluss: Der Bajonettverschluss ist ein beliebter Verschluss für Colliers. Die beiden zylinderförmigen Enden der Halskette werden ineinander gesteckt und mit einer Drehung eingerastet und verschlossen.

 

Bicolor: Ein Schmuckstück wird als "bicolor" bezeichnet, wenn es mit zwei farben gestaltet ist. So kann Gelbgold beispielsweise mit Rotgold, Weißgold oder auch Silber kombiniert werden. Die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten ergeben wiederum einzigartige Resultate und sind sehr beliebt in der Schmuckwelt. 

 

Brillantschliff: Ein Brillantschliff stellt den klassischer Feinschliff für Edelsteine dar. Insgesamt besteht er aus einer Tafelfläche und 56 Facetten. Vor allem seine Dominanz und Lebhaftigkeit machen ihn so exquisit. 

 

Brillanz: Die Brillanz ist ein wesentliches Merkmal von Edelsteinen. Sie ist höher, je mehr Licht vom Edelstein reflektiert wird. Unter der Verwendung von bestimmten Schliffarten kann ein Strahl sehr scharf gebündelt werden und dadurch den Stein stärker funkeln lassen. 

  

 C

 

Cabochon: Ein Cabochon ist eine bestimmte Schliffart von Steinen. Während das Unterteil flach gestaltet ist, weißt das Oberteil eine Wölbung nach außen auf. Cabochon besitz keine Facetten und zeichnet sich duch ein natürliches Schimmern aus. Inbesondere bei Katzennaugen-Quarz ist es sehr beliebt. 

 

Chirugischer Stahl: Eine Kategorie der Edelstahöe deren großer Vorteil darin besteht rostfrei zu sein. Besonders für den Alltag überzeugt diese Eigenschaft die meisten Menschen, die einen problemlosen Umgang mit Schmuck bevorzugen. 

 

Cloisonné-Fassung: Die älteste Ringfassung, die schon seit 4500 Jahren bekannt ist. Ein kastenförmiges Blech wird an den Ring gelötet und darin wird ein Edelstein mit Kitmasse befestigt.

 

Crystexglas: Die Bezeichnung für ein Mineralglas, das für Uhren verwendet wird. Es ist bedeutend härter als Kunststoffglas, zeichnet sich durch seine enorme Resistenz gegenüber Kratzern aus und vergilbt nicht. 

 

 D

 

Diadem: Ein Diadem ist eine Halbkrone, die ihren Ursprung im alten Ägypten hat. Sie ist häufig mit Edelsteinen besetzt und wird über der Stirn getragen. Vor Jahrhunderten war dies ein Zeichen des Adels, heute ist ein Diadem als modisches Accessoire sehr beliebt.

 

Diamant: Ein Diamant ist ein reiner, kristalliner Kohlenstoff mit Farbstichen, die durch Verunreinigungen entstehen. In seltenen und idealen Fällen ist ein Rohdiamant klar und durchsichtig. Der Wert eines Diamanten wird nach den vier Kategorien (4 C’s) beurteilt: Farbe (colour), Schliff (cut), Reinheit (clarity) und Gewicht (carat).

 

Dog Tag: Dog Tags sind Anhänger in Form von schmalen Plättchen, auf welche man Namen oder auch individuelle Botschaften eingravieren kann. Ihren Ursprung haben sie als Erkennungsmarken der amerikanischen Armee. Mittlerweile finden sie aber auch große Beliebtheit bei den Jugendlichen, weil sie zeitlos und günstig zu erwerben sind. 

 

 E

 

Einschluss: Einschlüsse sind Feinrisse, Störungen im Kristall oder Einlagerungen von Fremdmineralien bei Edelsteinen, die häufig nur unter einem Mikroskop gesehen werden können. Jedoch sollten sie sich bewusst sein, dass ein Edelstein nur ganz selten makellos und rein ist. 

 

Elforyn: Elforyn ist ein künstlich hergestelltes Material aus Mineralien, das Elfenbein in seinem Aussehen, Aufbau und seinen Eigenschaften nachbildet. Es hebt sich nicht nur durch eine große Umweltverträglichkeit hervor, sonder ist auch weniger anfällig für Beschhädigungen. 

 

Emaille: Ein gefärbtes Spezialglas (mit Metalloxiden) was zum Aufschmelzen auf Metall eine große Verwendung findet. Durch die Verbindung mit dem Metall wird es besonders fest und nahezu unauflösbar. Für Schmuck werden vor allem Kupfer, Glas, Silber und Gold verwendet. 

 

Eternity-Ring: Bei einem Eternity-Ring ist die Ringschiene durchgängig mit Edelsteinen besetzt, wodurch es augenscheinlich weder einen Anfang noch ein Ende gibt. Der Ring ist ein Symbol für Ewigkeit und unendliche Liebe. 

 

 F

 

Facette: Facetten sind kleine Flächen auf Edelsteinen, die durch Schleifen entstehen. Die Anzahl und die Anordnung der Facetten bestimmen die Brillanz der Edelsteine, da an diesen die einfallenden Lichtstrahlen reflektiert werden.

 

Fancy: Fancy Diamonds sind Diamanten, die in auffälligen und bunten Farben auftreten. Aufgrund ihres intensiven Farbtons und ihrer Seltenheit sind sie oftmals wertvoller als die klassisch farblosen Diamanten.

 

Feingehalt: Der Feingehalt bestimmt den Masseanteil von Edelmetallen in einer Legierung und bildet den Richtwert für die Kostbarkeit und den Preis des Schmuckstücks. Er wird im Maßstab 1:1000 ausgerechnet.

 

 G

 

Galvanische Verfahren: Methode der Oberflächenveredlung mit Gold, Legierungen von Gold wie zum Beipsiel Roségold und anderen Metallschichten. Dazu werden einzelne Blattmetalle auf das zu bearbeitende Schmuckstück angebracht und überzogen. 

 

Galvanisieren: Beim Galvanisieren wird die Oberfläche von Edelsteinen mittels elektrisch leitfähiger Bäder versilbert, vergoldet oder rhodiniert.


Glasbead: Ein bestimmter Anhänger der aus einzigartigen, handgefertigten Muranoglas hergestellt wird. Er überzeugt durch seine ausßergewöhnliche Form und verdeutlicht die Schönheit des venezianischen Kunstwerkes. 

 

Gliederkette: Die Gliederkette besteht aus kleinen Einzelgliedern, die in regelmäßiger Reihenfolge auftreten. Meistens wird sie in Kombination mit einem Anhänger getragen.

 

Goldlegierung: Bei einer Goldlegierung werden Metalle wie Silber oder Kupfer zum Feingold hinzugefügt, um das Material zu festigen. So hat beispielsweise die Goldlegierung 333 einen Feingoldgehalt von 33 Prozent.

 

Goldstempel: Der Goldstempel wird an Goldschmuck angebracht und gibt an, wie viel Feingoldgehalt im Schmuckstück enthalten ist. Zusätzlich ist es dem Hersteller möglich seine Firma mit Namen zu integrieren. Auch Silberschmuck hat einen entsprechenden "Silberstempel" mit den Angaben zum Feingehalt. Echte Schmuckstücken aus Gold und Silber sind in Deutschland Pflicht und ermöglichen damit eine genaue Abgrenzung zu Modeschmuck. 

 

Gravur: Schmuckstücke lassen sich mit hilfe einer Gravur individualisieren, beispielsweise mit einem Datum oder einer Botschaft. Gerne werden auch Namen verwendet und dadurch eignen sich Schmuckstücke mit Gravur sehr gut als Geschenk. Es gibt verschiedene Gravurtechniken: Diamantgravur für Gold und Silber; Lasergravur für Gold, Silber, Platin und Stahl. 

 

 K

 

Karabinerverschluss: Der Karabinerverschluss ist die häufigste Verschlussart bei Halsketten und Armbändern. Er wird mit dem Herunterdrücken eines kleinen Hebels geöffnet und in die Öse des anderen Kettenendes eingehakt.

 

Karat (Gold): Ist die Feingehaltsbezeichnung für alle Schmuckstücke in Gold. Dabei werden 1000 Teile einer Legierung in 24 Karat aufgeteilt: 8 Karat Gold sind 8/24 Karat und entsprechen 333 Teile/1000. 

 

Karat (Edelsteine): Die Gewichtseinheit für Edelsteine, wobei 1 Karat genau 0,2g (200 mg) entsprechen. Die Einteilung gilt seit 1907 für Europa und Nordamerika und wird auch als "Metrisches Karat" bezeichnet.  

 

Kastenfassung: Die Kastenfassung entspricht einer Erweiterung der Form der Cloisonné-Fassung. Der Edelstein wird in eine kästchenförmige Halterung eingesetzt und mit der oberen Fassungskante fixiert. Die Fassung muss durch das passgenaue Andrücken exakter gearbeitet sein als es bei der Cloisonné-Fassung der Fall ist. 

 

Krappenfassung: Häufigste Einfassungstechnik, auch als „Krallenfassung“ bezeichnet. Der Edelstein wird durch drei bis sechs eng anliegende Klauen umfasst und festgehalten. Im gegensatz zu anderen Möglichkeiten der Fassung, kommt der Edelstein dabei besonders zur Geltung und präsentiert seine volle Größe und Vielfalt. 


Krone: Die Krone ist ein kleines Rad was sich auf der rechten Seite der Uhr in Höhe der "3" befindet und zum Einstellen der Zeit verwendet wird. 

 

 L

 

Löten: Durch das Lötverfahren verbindet der Goldschmied zwei Edelmetalle miteinander, indem er geschmolzenes Lot zwischen die erhitzten Metallflächen leimt.

 

Lünette: Die Lünette ist ein fester oder drehbarer Ring aus Metall oder Keramik, in welchem das Uhrenglas eingelegt ist. Sie ist ein wichtiger bestandteil des Uhrengehäuses. 

 

Lupenrein: Lupenrein beschreibt die höchste Qualitätsstufe von Diamanten. Ein Diamant ist dann lupenrein, wenn unter dem Mikroskop in zehnfacher Vergrößerung keine Makel zu erkennen sind. Das ist allerdings nur selten der Fall, weil die meisten Diamanten über kleine oder größere Fremdmineralien verfügen. Die Seltenheit macht diese Diamanten wiederum so kostbar. 

 

Lüster: Lüster versteht sich als die Brillanz einer Oberfläche und umfasst grundsätzlich die Fähigkeit einer Perle, Licht zu reflektieren. Je größer das Schimmern der Perle in Erscheinung trifft, umso mehr kann sie glänzen und Licht sowie farben reflektieren. 

 

 M

 

Mikron: Ein Mikron drückt die Stärke einer Metallschicht (z.Bsp. Silber) in 1/1000 mm aus. Bei einer galvanischen Beschichtung kann die Stärke der Schichten bis zu einem Millimeter betragen. Die hergestellten Schichten sind selbsttragend und ergeben eine stabile Oberfläche. 

 

Muranoglas: Muranoglas ist ein spezielles Glas, das auf der Insel Murano bei Venedig hergestellt wird. Es ist äußert exklusiv, gefragt und sorgt für einzigartige Produkte. Besonders die Vielfalt bei Ringen, Ohrringen, Halsketten und Armbändern ist sehr beliebt und wird gerne als Mitbringsel von einer Italienreise gekauft. 

 

 P

 

Palladium: Palladium ist ein silberweißes Metall und gehört zu der Klasse der Platinmetalle. Es wird häufig gegenüber Weißgold bevorzugt, da sich die Farbe im Laufe der Jahre nicht verändert und es beständiger gegen Abrieb ist.

  

Pavéfassung: Bei der Pavéfassung handelt es sich um eine spezielle Form der Fassung. Mehrere kleine Edelsteine werden dabei eng nebeneinander gesetzt. Zwischen den Edelsteinen befinden sich winzige Metallkügelchen, welche die Edelsteine an ihrer Position halten. Dadurch verfügt sie über einen sicheren und festen Halt. 

 

Piqué: Einschlüsse im Diamanten. Ein verständlicher Überblick finden Sie unter dem Abschnitt, der die "4 C's" des Diamanten ausführlich erklärt. 

 

Platin: Platin gehört zu der Klasse der Edelmetalle und ist eines der teuersten Elemente der Welt. Da es sich aufgrund seiner dehnbaren und korrisionsbeständigen Struktur gut verarbeiten lässt, wird es häufig bei der Herstellung von Schmuck verwendet. Platin zeichnet sich beonders bei Ringen durch ein edles und reines Design aus. 

 

Platinum: Platinum ist der alternative Begriff zu Platin.


Plattiert: Bezeichnet ein Verfahren, bei dem ein Schmuckstück gleich mehrfach bzw. sehr stark vergoldet wird. Da die plattierte Schicht dicker ist, als bei üblichen Vergoldungen, entsteht eine höhere Abriebfestigkeit.

 

Polieren: Beim Polieren glättet der Goldschmied mit Polierwatte den Edelstein, wodurch eine glänzende Oberfläche entsteht. Es ist darüber hinaus ein Mittel zur Reinigung von Schmuckstücken, bei der Fingerabdrücke und andere Verschmutzungen entfernt werden können. 

 

Punzierung: Bei der Punzierung werden Schmuckstücke aus Silber, Gold oder Platin mit einem Stempel versehen, um die Reinheit des Edelmetalls zu kennzeichnen. Dabei drückt man ein Punziereisen mittels eines Hammers auf das Metall, um den Stempel einzugravieren.

 

 R

 

Regulierschrauben: Durch hinein- bzw. herausdrehen einer Regulier- oder Abgleichschraube, kann der Außendurchmesser des Uhrenreifs geringfügig verändert werden. Dies beeinflusst zudem auch das Gangverhalten der Uhr.


Rhodinieren: Beim Rhodinieren werden die Schmuckstücke mit einer dünnen Schicht Rhodium (Rhodiumsulfat) überzogen, was besonderen Glanz verleiht und auch einen längeren Halt garantiert. Der Vorgang geschieht mit Hilfe von elektrischen Strom in einem galvanischen Bad und verbessert unter anderen die Haltbarkeit. Rhodium ist einn Schwermetall und hebt sich durch helle und kühle Farbtöne hervor. 

 

Ringkopf: Der Ringkopf ist der hervorstechende obere Teil eines Ringes. Dies kann ein Edelstein oder auch eine Verzierung sein und stellt damit den Fokus eines jeden Ringes dar.

 

Ringmaß: Mit einem Ringmaß kann man die Ringgröße eines Fingers ermitteln. Es besteht aus einzelnen Ringen jeder Größe, die man zum Bestimmen der passenden Ringmaße durchtesten kann. Eine Möglichkeit ist den Ring an ein Lineal zu legen und dadurch den Innendurchmesser (in mm) zu erhalten. Der Wert wird mit 3, 14 multipliziert und ergibt den Ringumfang, der wiederum der Ringgröße entspricht. Bei der anderen Variante messen Sie den Umfang mit Hilfe von einem Stück Schnur am gewünschten Ringfinger. Die Stück darf nicht zu locker oder zu straff sitzen-die Fingerknöchel sind etwas dünner als die Fingerwurzel. Legen Sie die Schnur einmal um den Finger und halten Sie sie dann an ein Lineal: der Wert ist wieder Ihr Umfang und damit die Ringgröße. 

 

Ringschiene: Die Ringschiene ist der Teil des Ringes, der den Finger umfasst. Die Ringschiene ist meist noch mit einem Ringkopf versehen. 


Rutheniert: Bezeichnung für die Veredlung von Silber mit dem seltenen Ruthenium (Platinnebenmetall). Die Veredlung erfolgt durch das galvanische Verfahren, wie es auch beim Rhodium oder Gold der Fall ist. Das Material ist metallisch schimmernd und dunkler als das vielfach genutzte Rhodium. Wegen seiner Oxidationsbeständigkeit, seiner Härte und seines schönen Glanzes ist das Ruthenium perfekt für dünne Oberflächenveredlung geeignet. 

 

 S

 

Salzwasserperle: Die meisten Salzwasserperlen stammen aus der Region Ostasiens. Nur noch selten werden natürlich entstandene Perlen verkauft, so entstehen die meisten in Zucht. Ein Experte ritzt dabei eine kleine Öffnung in das Gewebe einer Auster und legt einen Fremdkörper hinein. Die Muschel bildet daraufhin in einem jahrelangen Prozess eine Perle um diesen Kern. Je länger dieser Prozess dauert, desto größer wird die Perle und demnach auch teurer. Prinzipiell hat die Salzwasserperle einen höheren Wert als die Süßwasserperle, da sie strahlender und glänzender ist.

  

Shamballa: Shamballa ist ein Kordelarmband, in welches Perlen in verschiedensten Farben und Formen eingeflochtet sind. Es hat seinen Ursprung in Tibet und ist für viele ein Glücksbringer sowie ein Symbol für Liebe, Respekt und Geschlossenheit.

 

Strass: Strasssteine sind Diamantimitate und werden aus Glassfluss hergestellt. Sie werden häufig als Modeschmuck verwendet, da sie für viele eine preiswerte Alternative für den hochwertigen und glänzenden Diamanten sind.

 

Südseeperle: Die Südseeperle gehört zu den wertvollsten und teuersten Perlen der Welt und wird in Indonesien, Australien und auf den Philippinen gezüchtet. Ihre Zuchtdauer beträgt zwei bis sechs Jahre. Aufgrund ihrer Größe von 10 bis 20 Millimetern und ihrer dicken und glänzenden Perlmuttschicht in Weiß, Silber und Gold ist sie sehr begehrt.

 

Süßwasserperle: Süßwasserperlen werden in China hergestellt. Die Zucht verläuft wie bei Salzwasserperlen, jedoch kann hierbei auch die Farbe bestimmt werden. Dafür gibt man Metall in das Wasser hinzu, in welchem die Perlen gezüchtet werden. Da man bis zu 20 Süßwasserperlen pro Auster produzieren kann, sind diese nicht so groß und rund wie Perlen aus dem Meer. Auch ist die Zuchtdauer geringer, weswegen sie preiswerter als Salzwasserperlen sind.

 

 T

 

Taufring: Der Taufring ist traditionell ein Geschenk der Paten an den Täufling. Er wird jedoch nicht am Finger getragen, sondern als Anhänger an einer Kette. So kann der Ring ein Leben lang getragen werden, wodurch er auch zu einem Symbol der Ewigkeit wird.

 

Titan: Titan gehört zu der Klasse der Edelmetalle und wird aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit und der auffälligen stahlgrauen Farbe in der Schmuckherstellung verwendet. Es hebt sich vor allem gegenüber Gold und Silber durch seine Leichtigkeit hervor und ist dennoch härter als Stahl. 

 

Top Wessellton: Top Wesselton ist eine Farbabstufung in der Farbskala von Diamanten. Es steht an zweitoberster Stelle und steht für feines Weiß. Der Begriff orientiert sich an der Diamantenmine mit dem Namen "Wesselton". 

 

Tricolor: Ein Schmuckstück wir als tricolor bezeichnet, wenn es sich aus drei verschieden Farben zusammensetzt. Die Mischung besteht meistens aus einem Gelbgoldteil, einem Weißgoldteil und einem Rotgold-, oder Roségoldteil. Die Kombinationen ergeben einzigartige Schmuckstücke. 

 

 V

 

Vorsteckring: Der Vorstreckring ist sehr schmal, wodurch man ihn meistens in Kombination mit einem weiteren Ring trägt. Häufig wird er in veredelter Fassung als Verlobungsring verwendet, so dass man ihn nach der Hochzeit zusammen mit dem schlicht gehaltenen Ehering tragen kann.

 

 W

 

Wolfram: Wolfram gehört zu den Schwermetallen und besitzt eine weißglänzende Farbe. Es kann aufgrund seiner Härte weder geschmiedet, gelötet noch geschweißt werden, wodurch es in der Schmuckherstellung nur gusstechnisch verarbeitet wird.

 

 Z

 

Zaponieren: Beim Zaponieren wird mit Hilfe eines farblosen Überlackes (Zaponlack) Metall; Messing und Silber, überzogen und verhindert daduch das unschöne Anlaufen. Es sorgt zudem für eine gute Resistenz gegenüber Kratzern und verschiedenen Wetterlagen. 

 

Zargenfassung: Der Edelstein liegt nicht auf dem Boden der Fassung auf, sondern auf einer zwischengeschobenen Zarge. Somit kann der Boden durchbrochen werden, was ein Beleuchten von unten ermöglicht und dem Stein eine schöne Brillanz verleiht. Die Edelsteine haben einen sehr sicheren Halt.

 

Zirkonia: Bei Zirkonia handelt es sich um ein Diamantenimitat, das künstlich aus dem Zirconium-Eiskristall hergestellt wird. Er wird gerne als Alternative zu einem Schmuckstück aus echten Diamanten gewählt, weil es kostengünstiger ist. Als Schmuckstein für einen Ring präsentiert er sich in überzeugender Eleganz und überzeugt die Kunden.