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Invertierte Krawattenknoten binden

Invertierte Krawattenknoten binden

12. Oktober 2012

Die etwas anderen Krawattenknoten

Ihr glaubt gar nicht, wie viele verschiedene Varianten es gibt eine Krawatte zu binden. Und wer im Knoten schon etwas Erfahrung hat und mit seiner Krawatte mal etwas Neues binden möchte, der schnappt sich am besten das gute Stück und schaut die folgenden Videos an. Wir haben nämlich die 3 besten Knotenarten für euch zusammengestellt, inklusive Anleitung mit der ihr Schritt für Schritt die Knoten nachbinden könnt. Bei diesen invertierten Knoten ist das Besondere, dass alles mit dem schmalen Ende gebunden wird. So werden praktisch einfach die Schritte wie bei normalen Knoten gespiegelt und schon hat man einen neuen interessanten Knoten.
Tipp: Wer noch nicht so sicher im Krawattenbinden ist, kann sich vorher erst einmal den klassischen Krawattenknoten widmen. Diese findet ihr mit Videoanleitung in diesem Blog.

Der invertierte Kelvinknoten

Der Merowinger

Den Namen hat der Knoten von einer Figur aus der Matrix Trilogie. Man muss aber kein Filmfan sein um diesen schönen Knoten zu tragen.  Da dieser Knoten sehr breit ist, empfielt sich ein Hemd mit weit auseinander stehenden Kragen. Ebenso sollte eine sehr lange Kravatte gewählt werden um diesen sehr komplexen Knoten binden zu können.

Trinity Knoten

Den Namen hat der Knoten von dem kleinen Dreieck, welches in der Mitte entsteht.  Da dieser Knoten relativ dünn ist, empfielt sich ein Hemd mit eng beieinander stehenden Kragen. Leider ist dieser Knoten recht instabil und benötigt nach dem Binden etwas Geduld um die Stofflagen richtig zu arangieren.

Habt ihr den leichten Schwierigkeitsunterschied zu den klassischen Knoten bemerkt? Aber selbst, wenn es nicht gleich von Anfang an klappt: Übung macht ja bekanntlich den Meister! ;)

  • Thomas Lentze 24. März 2013

    Ein Verbesserungs-Vorschlag zum Merowinger-Knoten:

    Auf keinen Fall eine gemusterte, gar noch gestreifte Krawatte verwenden! In dem Falle kommt nämlich das Triptychon - die Dreifaltigkeit - nicht mehr klar zur Geltung.

    Wird dieser Knoten richtig gebunden oder gut korrigiert, so ist er vollkommen symmetrisch.

    Übrigens ist keinesfalls eine besonders lange Krawatte erforderlich. Man muß nur so binden, daß das schmale Ende ziemlich weit oben bleibt, dann bleibt das breite Ende entsprechend länger. Außerdem sollte man das schmale Ende direkt unter dem Knoten zusammendrücken, damit es hinter dem breiten Teil verschwindet,

    Die anderen beiden Knoten würde ich niemals verwenden, weil sie unsymmetrisch sind. Sie sehen schlicht aus wie verunglückte Merowingerknoten.

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