Die Braut


Inhalt

1. Das Brautkleid
2. Die Brautschuhe
3. Der Brautschmuck
3.1 Was gibt es bei Brautschmuck zu beachten?
3.2 Welcher Brautschmuck passt zu Ihnen?
3.3 Haarschmuck für die Braut
3.4 Der Schleier für die Braut
3.5  Was macht den perfekten Brautschmuck aus?
4. Die Brauthandschuhe
5. Die Brauttasche
6. Die Anprobe vor der Hochzeit
7. Die Brautfrisur und das Make-Up
8. Die Brautjungfer für die Hochzeit
9. Wellness für die Braut
10. Die Dessous für die Hochzeitsnacht


Die Braut

Die Liebe ist das größte Geschenk, das es auf der Welt gibt. Sie sollte zelebriert und geschätzt werden, denn ist sie einmal verschwunden, reißt sie eine unheimlich große Lücke in das Leben der Menschen. Besonders die Damen investieren besonders viel Zeit darin, die große Liebe zu finden, und wenn sie sie einmal gefunden haben, lassen sie ihr Glück nicht mehr los. Der größte und wichtigste Tag im Verlauf einer Liebesbeziehung ist natürlich die Hochzeit. Das Ja-Wort vor dem Altar schließt den Ehebund und besiegelt das gemeinsame Glück. Doch wenn man mal ganz genau darüber nachdenkt, haben die Hochzeitsvorbereitungen nur wenig mit Liebe zu tun, sondern viel mehr mit einer perfekter Organisation und einem optimierten Zeitmanagement. Besonders für die Braut ist es wichtig, dass alle Details stimmen und sie selbst einfach umwerfend aussieht. Genau aus diesem Grund soll sich dieser Artikel um die Belange der gestressten Braut drehen und dabei helfen, für einen unvergesslichen Auftritt zu sorgen.

1. Das Brautkleid

Für die Frau ist bei der Hochzeit – neben dem Erscheinen des Ehegatten – natürlich das perfekte Kleid unverzichtbar! Weiß ist nicht nur die Farbe der Unschuld, sondern auch die traditionelle Farbe der Braut. Ein weißes Brautkleid zeugt von sehr viel Weiblichkeit und wirkt außerordentlich anmutend. Doch nicht immer war Weiß die meist getragene Farbe einer Braut, und auch der Weg bis zu dem heute bekannten Brautkleid war ein langer. Im alten Rom legten Bräute Tuniken an, die entweder bis zur Wade oder auch bis zum Knöchel reichten. Um die Taille wurde den Damen ein Holzgürtel gelegt, der durch einen Doppelknoten, dem Hercules-Knoten, bestach. Um die Schultern zu bedecken, trug die Frau eine gelbe Stola, auf die auch die Accessoires und Schmuckstücke abgestimmt wurden.

Der Hercules-Knoten stellte so etwas wie unsere heutige Vorstellung von einem Keuschheitsgürtel dar. Nach der Hochzeitszeremonie durfte der Bräutigam den Knoten der Frau lösen, und dies war das Zeichen für die Gäste, dass sie sich zurückziehen sollten – eine Tradition, die sich zwar nicht bewahrt hat, aber durchaus die Verbundenheit der Liebenden zeigte.

Im Mittelalter setzten Bräute auf prachtvolle Kleider und aufwendige Stickereien. Stoffe aus Gold- oder auch Silberbrokat (ein Seidengewebe) wurden mit auffälligen Mustern oder auch Halbedelsteinen besetzt, die die Braut in einem tollen Licht erschienen ließen. Besonders in dieser dunklen Zeit, die von viel Leid geprägt war, hat ironischer Weise das Brautkleid eine sehr wichtige Rolle gespielt. Das Kleid der Braut war Ausdruck von Wohlstand und Reichtum, was aber natürlich nur von den oberen Gesellschaftsschichten in Form von hochwertigen Stoffen und Familienwappen zum Ausdruck gebracht werden konnte.

Auch heute noch möchte man mit seiner Kleidung ausdrücken, dass man ein gewisses Vermögen besitzt und es liebt, dieses auch für Mode auszugeben. Dabei stellt das Brautkleid natürlich keine Ausnahme dar, denn schon zum Ende des 18. Jahrhundert trug die Braut vor dem Altar Weiß, was zu dieser Zeit ein Symbol für Reichtum war. Doch über die Jahrzehnte hinweg griffen auch Damen mit geringeren Mittel gerne zu dem weißen Brautkleid, was dazu führte, dass das weiße Brautkleid kein Luxusgegenstand mehr war. Schon im 19. Jahrhundert dominierte diese Farbe nun vollständig das Brautbild, was sich bekanntermaßen bis heute nicht geändert hat.

Heute stehen der Braut vielerlei Möglichkeiten offen, traditionell, aber auch individuell in Erscheinung zu treten. Für die Mehrzahl der Damen ist ein weißes Brautkleid Pflicht, doch immer mehr Frauen entscheiden sich heute auch für Varianten in Crème, Beige oder auch Bordeaux. Dabei ist heute aber weniger die Farbe vorrangig, als vielmehr der Schnitt des Kleides. Gern gewählt werden immer schulterfreie Modelle, die die Braut nicht allzu konservativ erscheinen lassen. Doch möchten Sie die heiligen Hallen einer Kirche lieber nicht so freizügig betreten, gibt es auch ganz wundervolle Kleider, die nicht zu viel erahnen lassen. Immer beliebter werden jedoch Kleider, die von vorn sehr schlicht gehalten sind und dann mit einer tief ausgeschnittenen Rückenpartie überraschen.

Die Länge des Kleides ist sehr abhängig von Ihrer Körpergröße. Können Sie mit schönen schlanken und langen Beinen punkten, dürfen Sie ruhig auch bei Ihrer Hochzeit etwas davon zeigen. Kleider, die bis zu den Waden gehen, sind sehr mädchenhaft, aber dennoch auch ein wenig sexy, sodass auch Ihr zukünftiger Mann auf seine Kosten kommen wird. Wichtig ist, dass in dem Kleid Ihre Vorzüge zur Geltung kommen. Sind Sie stolz auf Ihre Oberweite, wählen Sie ein Kleid mit einem spitzen Ausschnitt, das ein tolles Dekolleté zaubert. Finden Sie hingegen Ihre Schultern besonders schön, raten wir Ihnen zu einem schulterfreien Brautkleid oder auch einem Neckholder. Möchten Sie am wichtigsten Tag Ihres Lebens das ein oder andere Kilo zu viel kaschieren, achten Sie darauf, dass das Brautkleid im Hüft- und Bauchbereich nicht zu viele Stickereien aufweist.

2. Die Brautschuhe

 Wenn Sie Ihr Traumkleid gefunden haben, ist schon einmal die halbe Miete bezahlt. Die Suche nach dem Kleid nimmt mit hoher Gewissheit sehr viel Zeit in Anspruch, sodass Sie sich rechtzeitig darum kümmern und auch noch genug Zeit haben sollten, sich um andere Dinge zu kümmern, die nicht minder wichtig sind. Die Brautschuhe werden oft in letzter Minute gekauft, doch dies bereuen viele Bräute. Spätestens, wenn mach fünf Stunden in den Highheels die Füße anfangen zu schmerzen, werden Sie sich wünschen, mehr Zeit in die Schuhsuche investiert zu haben.

Hohe Schuhe sind wirklich toll, doch für eine Hochzeit mit anschließender Feier sind sie oft fehl am Platz. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass Sie den ganzen Tag und die ganze Nacht in den Schuhen aushalten müssen. Für die Zeit der Trauung und vielleicht auch noch für das anschließende Essen mag das in Ordnung sein, doch dann wird es langsam brenzlig. Sie sind die Braut und das heißt, dass wahrscheinlich jeder anwesende Mann ein Tänzchen mit Ihnen wagen möchte – ganz zu schweigen von dem Hochzeitswalzer. Ihre Füße werden also sehr in Anspruch genommen, was nur zwei Wege nach sich zieht: Entweder entscheiden Sie sich von Vornherein für Hochzeitsschuhe, an denen ein relativ flacher Absatz befestigt ist, oder Sie nehmen sich für die Feierlichkeit Ersatzschuhe mit. Viele Bräute tragen ihr Kleid bis zum absolvierten Walzer und ziehen sich dann ein bequemeres Partydress an, zu denen natürlich auch bequeme Schuhe passen.

Doch zurück zur eigentlichen Trauung. Oft sieht man die Brautschuhe gar nicht, da sie von dem langen Brautkleid verdeckt werden. Schön sieht es in diesem Fall aus, wenn ein kleiner oder auch hoher Absatz hervorschaut, der auch verhindert, dass Sie beim Gang zum Altar auf Ihr Kleid treten. Die Schuhe sollten sehr gut auf das Kleid abgestimmt werden, damit das Gesamtbild stimmig erscheint. Es muss nicht exakt der selbe Farbton sein wie der des Kleides, doch Sie sollten sich sehr stark daran orientieren.

Unser Tipp: Kaufen Sie sich am besten zwei Paar Schuhe – ein Paar, das sie unbedingt tragen möchten und ein Ersatzpaar. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Absatz des Brautschuhs kurz vor der Trauung abbricht oder ein Riemchen reißt. Mit einem Paar Ersatz-Hochzeitsschuhe gehen Sie auf Nummer sicher.

3. Der Brautschmuck für die Hochzeit

Der wichtigste Tag im Leben einer Frau ist ihre Hochzeit. Dabei geht es natürlich in erster Linie um die Liebe und um den Schwur, einem geliebten Menschen auf ewig treu zu sein. Doch die geladenen Gäste und natürlich auch der glückliche Ehemann sind immer besonders gespannt darauf, wie die Braut wohl aussehen wird. Alle Augen sind auf sie gerichtet und dabei sind nicht nur Kleid und Frisur von großer Bedeutung, sondern auch der Brautschmuck.

3.1 Was gibt es bei Brautschmuck zu beachten?

Sie sollten sich immer im Hinterkopf behalten, dass nicht Ihr Schmuck im Vordergrund stehen sollte, sondern Ihr umwerfendes Brautkleid. Das Kleid ist das Highlight einer jeden Trauung und sollte deswegen auch durch nichts in den Schatten gestellt werden.

Die Redensart „Weniger ist mehr“ trifft ja in vielen Bereichen des Lebens zu und so auch bei dem Thema Brautschmuck. Der Schmuck für Ihren großen Tag sollte lediglich Ihr Outfit unterstreichen und damit perfekt auf das Hochzeitskleid abgestimmt sein. Das heißt konkret, dass der Schmuck möglichst in dem selben Farbton gehalten sein sollte, wie Ihr Hochzeitsdress. Es ist nicht immer ganz leicht, den Schmuck zu finden, der bis auf die kleinste Nuance zur Kleidung passt, doch sollten Sie sich für Ihre Hochzeit darum bemühen und nicht gleich die erst besten Schmuckstücke auswählen. Nehmen Sie sich Zeit für die Schmucksuche, denn auch, wenn es nach einem einfachen Unterfangen klingt, sich Brautschmuck auszusuchen, kann diese Aufgabe viel Zeit in Anspruch nehmen.

Armband mit Rosenquarz Anhänger und rose Perlen Halskette mit Perle Armband mit Topas

3.2 Welcher Brautschmuck passt zu mir?

Dies ist natürlich eine sehr individuelle Frage und ist damit nicht allgemeingültig zu beantworten.

Es ist aber dennoch sehr wichtig, dass Sie sich immer folgende Frage stellen: Welcher Schmuck passt zu mir und zu meinem Brautkleid? Denn nicht nur die Farbe ist entscheidend für die Schmuckwahl, sondern natürlich auch ihr persönlicher Geschmack!

Ihr Hochzeitslook:

Wenn Sie sich im Alltag sehr legere und praktisch kleiden, und demnach auch nicht viel Wert auf Schmuck und Accessoires legen, dann entscheiden Sie sich auch für Ihren großen Tag nicht für zu verspielte und klobige Schmuckstücke. Am Tag, an dem Sie zum Altar schreiten und Ihrem Liebsten das Ja-Wort geben wollen, sollen Sie sich rundum wohlfühlen und sich nicht verkleiden. Der angehenden Braut wird durch Werbungen und Hochglanzmagazinen ein Bild von einer Märchenprinzessin in den Kopf gesetzt, dem man gerne gerecht werden möchte, doch wenn Sie sich mit dieser Vorstellung nicht identifizieren können, dann versuchen Sie bitte nicht krampfhaft, diesem „Idealbild“ gerecht zu werden. Wählen Sie stattdessen lieber ein sehr zartes Armkettchen, das vielleicht mit einem romantischen Anhänger verziert ist. Aber auch kleine Ohrstecker oder Perlen stehen einer Braut gut zu Gesichte, da diese nicht vom Kleid ablenken, aber dennoch für einen kleinen leuchtenden Akzent sorgen. Tragen Sie ein etwas kürzeres Kleid, kann auch ein hübsches Fußkettchen sehr feminin wirken.

Probieren Sie am besten ein paar Varianten aus und entscheiden Sie sich einfach für die Zusammenstellung, mit der Sie sich am wohlsten fühlen. Dieser Rat sei natürlich auch den Damen zugetan, die es etwas extrovertierter mögen.

Auch hier sollte der Brautschmuck nicht die Oberhand gewinnen, denn zu viel Schmuck wirkt oft übertrieben und verliert daher seine Wirkung. Stellen Sie sich aber dennoch Schmuck vor, der ins Auge stechen soll, sollte Ihr Kleid umso schlichter sein. Ein simples weißes und fließendes Kleid mit Trägern ist dazu bestens geeignet, denn nun haben Sie allerhand Vielraum und Variationsmöglichkeiten für Ihren Traumschmuck. Arbeiten Sie gerne auch mit ein wenig Farbe, denn gerade bei einer weißen Basis haben Sie die Möglichkeit, farbige Akzente zu setzen. Natürlich darf es nicht zu bunt werden! Wählen Sie zum Beispiel ein frisches Türkis und zartes Rosé, das sich im Hals- und Armschmuck wiederfindet.

Ihr Brautkleid:

Die Wahl des Schmuckes ist sehr abhängig von dem Kleid, welches Sie an Ihrem großen Tag tragen wollen. Der Schmuck ist nur Mittel zum Zweck. Er soll Ihr Outfit unterstreichen und nicht die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Bei einem tief dekolletierten Kleid kann eine kleine Perlenkette dafür sorgen, dass Sie sich nicht allzu nackt fühlen. Bei einem spitzen Ausschnitt sollte auch die Kette die Form eines V's annehmen. Bei einem runden Ausschnitt hingegen empfehlen wir eine Rundhalskette, da nur auf diese Art und Weise ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Sollte Ihre Wahl auf ein kurzes Kleid gefallen sein, wirkt ein schmales Fußkettchen mit einem kleinen Herzanhänger sehr süß und weiblich. Zu jedem Kleid hingegen passt ein Armband. Dieses sollte jedoch nicht zu breit sein, sondern lieber erst auf den zweiten Blick auffallen. Üblicherweise fällt die Wahl der Bräute oft auf ein schmales Armband aus Gold oder Silber, aber natürlich können Sie auch einen Armreif tragen, der zum Eye-Catcher wird.

Unabhängig von Kleid ist also der Armschmuck. Doch wie verhält es sich mit dem Tragen von Ringen? Wir empfehlen Ihnen, möglichst keinen Ring an Ihrem Hochzeitstag zu tragen, da zu viel Schmuckstücke an Armen und Händen von dem lang erwarteten Ringtausch vor dem Altar ablenken würde. Möchten Sie aber dennoch nicht auf einen Ring verzichten, entscheiden Sie sich am besten für Ihren Verlobungsring, da auch dieser die Liebe zu Ihrem Partner symbolisiert und nun durch den Ehering verstärkt wird.

Armband Anhänger Blume rose Perlenohrringe für die Braut Herzarmband Infinity Stoff

 3.3 Haarschmuck für die Braut

Neben dem Kleid ist auch die Brautfrisur von großer Wichtigkeit für die glückliche Braut. Der Hochzeitstag ist der Tag im Leben einer Frau, an dem alles perfekt sein soll, und dazu zählt natürlich auch, dass die oft widerspenstigen Haare mitspielen. Jede Frau hat dabei natürlich ihre eigenen Vorstellungen, doch in einem Punkt sind sich die meisten Bräute einig: Ohne Haarschmuck geht es nicht!

Klassiker sind dabei natürlich Perlen und Blüten. Diese sind unglaublich beliebt, da sie nicht nur schnell einzusetzen sind, sondern zudem auch einen umwerfend romantischen und weiblichen Look zaubern. Auch in diesem Fall ist Weiß die favorisierte Farbe und kommt vor allem in dunklen Haaren gut zur Geltung. Besonders hübsch sieht es aus, wenn eine größere Blüte seitlich am Kopf befestigt wird. Auf diese Art und Weise können auch noch sichtbare Spangen elegant verdeckt werden, und Ihr Zukünftiger kann gar nicht mehr anders, als „Ja“ zu sagen.

Viele Bräute greifen auch gern zum Diadem. Da die meisten Frauen sich eine Märchenhochzeit erträumen, ist der Griff zum Diadem nur eine logische Schlussfolgerung. Zu dieser Art von Haarschmuck passt eine Hochsteckfrisur ganz besonders gut, doch auf zu viel zusätzlichen Brautschmuck sollte an dieser Stelle verzichtet werden.

3.4 Der Schleier für die Braut zur Hochzeit

Auch ohne einen Schleier können sich wohl viele Damen keine Hochzeit vorstellen. Dieser ist natürlich kein Muss, macht aus Ihnen aber mit Sicherheit eine Braut wie aus dem Bilderbuch.

Es gibt unzählig viele Varianten von Schleiern, sodass Ihnen die Wahl sehr schwer gemacht wird. Kurz, lang, mit Spitze, ohne Spitze, recht transparent oder doch lieber ein dichteres Material – die Entscheidung liegt in Ihrer Hand. Die Frage nach dem passenden Schleier ist, wie Sie schon merken, sehr geschmacksabhängig, aber wir möchten Ihnen dennoch ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

  • Kaufen Sie den Schleier am besten gleich zusammen mit dem Brautkleid, damit die Materialien gut miteinander harmonieren
  • Bei einem kurzen Kleid sollte diese Art von Brautschmuck nicht länger als das Kleid sein
  • Bei einem sehr langen Brautkleid können Sie jede Art von Schleier tragen
  • Tragen Sie ein schulterfreies Kleid, sollte der Schleier mindestens bis zu den Schultern reichen, oder sie im besten Fall sogar überdecken, damit die Proportionen stimmen

Sie merken schon, dass das Thema Brautschmuck gar nicht so einfach ist, wie man glauben mag. Es ist also wichtig, dass Sie sich genügend Zeit für die Wahl Ihres Brautschmucks nehmen, damit Ihr gesamter Look auch gut harmoniert. Im folgenden haben wir Ihnen noch einmal eine kleine Liste zusammengestellt, in der Sie alle unsere Tipps noch einmal im Überblick finden.

3.5 Was macht den perfekten Brautschmuck aus?

  • Weniger ist Mehr: Setzen Sie lieber gezielt Akzente und stellen Sie Ihr Kleid in den Fokus
  • Der Brautschmuck muss zu dem Stil und dem Schnitt der Kleides passen
  • Farbe ist gerne erlaubt, aber treiben Sie es nicht zu bunt
  • Tragen Sie am Tag Ihrer Hochzeit lieber keine Ringe. Nur der Verlobungsring ist erlaubt
  • Verkleiden Sie sich nicht! Der Brautschmuck soll zu Ihnen passen und keinen neuen Menschen aus Ihnen machen
  • Vergessen Sie Ihren Kopf nicht: Haarschmuck ist ein Muss
  • Wählen Sie den Schleier passend zu Ihrem Kleid
  • Das Wichtigste: Genießen Sie Ihren großen Tag!

4. Die Brauthandschuhe

Handschuhe für die Hochzeit sind ein schwieriges Thema. Zu einem schulterfreien Kleid sehen sie natürlich fantastisch aus, doch was macht man mit Ihnen bei der Ringübergabe? Soll man den Ring einfach über den Handschuh streifen oder ihn doch lieber vorher abnehmen? Für das Lösen dieses Problem gibt es keine Faustregel. Jede Braut kann dies so handhaben, wie es Ihr am besten gefällt, doch wir raten dazu, wenigstens den rechten Handschuh abzulegen, da nichts zwischen dem Ring und Ihrer Haut stehen sollte.

5. Die Brauttasche

Viele künftige Bräute entscheiden sich auch gerne für eine Brauttasche. Auch hier ist es wieder enorm wichtig, dass die Farbe der Tasche zum Kleid und zu den Schuhen passt, da jede Unstimmigkeit das Gesamtbild stört. Da das Hauptaugenmerk auf dem Brautkleid liegen sollte, darf die Tasche nicht zu groß oder pompös sein. Eine zierliche Tasche, zum Beispiel in Form einer Clutch, erfüllt ihren Zweck und steht dem Kleid nur als schmückendes Hilfsmittel zu Seite. Eine kleine Brauttasche ist sehr sinnvoll, da Sie in ihr Ihr selbstverfasstes Ehegelöbnis oder auch ein Taschentuch für die rührende Trauung verstauen können.

6. Die Anprobe vor der Hochzeit

Wenn Ihr Outfit vollständig ist, sollte eine finale Anprobe nicht fehlen. Erst dabei merken Sie, ob alle Elemente wirklich miteinander harmonieren und, ob doch noch letzte Kleinigkeiten zu ändern sind. Daher sollte die Anprobe nicht zu kurzfristig stattfinden, sodass eventuelle Änderungswünsche noch umgesetzt werden können

7. Die Brautfrisur und das Make-Up

Fast genauso wichtig wie das Brautkleid ist die Brautfrisur. Wenn die Haare nicht gut liegen, fühlt sich keine Frau wohl, und an so einem wichtigen Tag sollten Sie sich natürlich nicht nur wohl, sondern pudelwohl fühlen. Lassen Sie sich bitte auf jeden Fall eine Probefrisur machen, damit am großen Tag auch nichts schief geht. Wenn Sie Ihre Haare färben möchten, dann sollte dies nicht zu zeitig gemacht werden, da ansonsten in der Zeit bis zur Hochzeit Ihr Ansatz wieder zum Vorschein kommen kann. Für die eigentliche Frisur ist es sehr hilfreich, wenn Sie schon eine ungefähre Vorstellung oder sogar eine Vorlage haben. Sie können dann gemeinsam mit Ihrem Friseur entscheiden, was Ihnen besonders gut steht und welche Ideen lieber verworfen werden sollten. Auch, wenn Sie Ihrem Friseur vertrauen, lassen Sie sich nichts aufschwatzen. Es ist wichtig, dass die Frisur so wird, wie Sie es sich erträumt haben und nicht, dass es den Vorstellungen des Friseurs entspricht.

Frauen mit langen Haaren haben bei der Hochzeitsfrisur natürlich den Vorteil, dass Ihnen viele Möglichkeiten offen stehen. Eine traditionelle Hochsteckfrisur stellt nach wie vor den Klassiker dar, doch eine verspielte Lockenpracht oder eine glatte Mähne kann ebenso viel Wirkung haben. Möchten Sie Ihre Haare sehr natürlich tragen, kann ein wenig Haarschmuck für das Highlight Ihres Outfits sorgen, Sie dabei aber nicht zu gestylt aussehen lassen.

Wenn Sie einmal beim Friseur sind, können Sie sich gleich für den großen Tag schminken lassen. Smokey-Eyes und knallroter Lippenstift sind bei einem Make-Up für die Hochzeit allerdings nicht angebracht. Natürlich können Sie Ihre Augen oder ihre Lippen betonen, doch dies sollte eher mit hellen und pastelligen Farben geschehen. Ein schönes Lipgloss in einem zarten Rosé und ein entsprechender Lidschatten sehen einfach bezaubernd aus und bringen Ihre Augen zum Strahlen.

8. Die Brautjungfer für die Hochzeit

Ein Element, das zwar nichts mit dem Erscheinungsbild der Braut zu tun hat, aber dennoch unerlässlich für die Trauung ist, ist die Brautjungfer. Diese Rolle wird meist von der besten Freundin oder auch der Schwester der Braut eingenommen und sollte nicht unterschätzt werden. Die Brautjungfer muss der Braut unterstützend zur Seite stehen und sie beruhigen, falls Panik aufkommen sollte. Auf ihren Schultern lastet sehr viel Verantwortung, denn sie hilft dabei, alles zu organisieren und zu planen und ist natürlich auch eine der wichtigsten Berater für das Braut-Outfit. Die Brautjungfer muss darüber hinaus auch den Junggesellinnenabschied planen und ist damit verantwortlich für einen sehr wichtigen Abend im Leben einer zukünftigen Braut. Doch die wichtigste Aufgabe kommt erst noch: Die Brautjungfer muss an den Ring denken! Wenn dieser vergessen wird, ist die Hochzeit so gut wie ruiniert und die Braut wird wahrscheinlich etwas verstimmt sein. Es ist also ein nicht unerheblicher Druck, der auf den Schultern einer Brautjungfer lastet und deswegen sollte die Wahl der Braut auch auf eine Person fallen, der sie bedingungslos vertraut.

9. Wellness für die Braut

Das Planen einer Hochzeit kann besonders für die Braut sehr nervenaufreibend sein, sodass die Erholung nicht zu kurz kommen darf. Gönnen Sie sich für einen Tag eine Pause und entspannen Sie sich noch einmal, bevor die Hochzeitsvorbereitungen in die finale Phase gehen. Dazu gehören natürlich Gesichtsmasken, Haarkuren, eine entspannte Maniküre und ein langes Schaumbad. Wann haben Sie zum letzten Mal in den spannenden Krimi gesehen? Jetzt ist die richtige Zeit dafür, denn wer unter Stress steht, kann nicht konzentriert arbeiten und auch die Haut leidet unter den Strapazen. Nehmen Sie sich Zeit für sich und machen Sie das, was Sie entspannt!

10. Die Dessous für die Hochzeitsnacht

Steht das Outfit fest, ist die Band bestellt, sind alle Einladungen raus und ist für das leibliche Wohl gesorgt, dann können sich die Gedanken um eine Sache drehen, die nur noch entfernt etwas mit der Hochzeit zu tun hat. Die Hochzeitsnacht hatte früher eine sehr große Bedeutung, da es üblich war, dass die Frau jungfräulich in die Ehe ging. Auch heute noch gibt es diese Tradition, wobei Sie doch von den meisten Menschen nicht eingehalten wird. Dennoch soll die Hochzeitsnacht ganz besonders werden, denn es ist das erste Mal, dass die Liebenden als Frau und Mann zusammen sind und dabei ist die richtige Unterwäsche natürlich unerlässlich. Viele Bräute bevorzugen Dessous, die einen Kontrast zum Brautkleid darstellen. Da sich nun die Mehrzahl der Damen für ein jungfräuliches Weiß entscheidet, darf es unter dem Kleid gern etwas sündiger sein. Ein kräftiges Rot oder auch ein raffiniert geschnürtes Design sind an dieser Stelle besonders beliebt.

Jedoch raten wir dazu, diese Dessous erst kurz vor der Hochzeitsnacht zu tragen, da sich sonst unschöne Muster auf dem Kleid abzeichnen könnten. Zur Trauung an sich sind Dessous zu empfehlen, auf denen keine Stickereien oder ähnliches zu finden sind. Die Übergänge müssen sehr sauber sein, da ansonsten das Kleid nicht den Effekt haben wird, das es haben soll.

Es liegt also einige Arbeit vor Ihnen, doch wenn Sie sich selbst genug Zeit lassen und nicht in Panik geraten, wird Ihre Hochzeit mit Sicherheit zum schönsten Tag in Ihrem Leben!