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Was hilft gegen Stress?

Was hilft gegen Stress?

15. Juni 2013


Inhalt

1. Wie entssteht Stress eigentlich?
2. Was verursacht bei mir Stress?
3. Wie bleibe ich in schwierigen Situationen ruhig?
4. Tipps bei Stress


Was kann ich tun, wenn mein Körper gestresst ist?

Manche Tage könnten mehr als 24 Stunden haben. Da reiht sich Termin an Termin, die Zeit verfliegt nur so, obwohl man doch noch eine ganze Menge geplant hat. Man kommt irgendwie nicht zur Ruhe und merkt meist erst dann, dass etwas nicht stimmt, wenn es bereits zu spät ist. Man fühlt sich ausgepowert und müde. Nichts geht mehr, egal, was man auch anpackt. Das kennt ihr sicher auch. Wie kann man solchem Stress entgegenwirken und was kann man tun, wenn sich Stress nicht vermeiden lässt? Auf diese Fragen möchte ich euch heute ein paar Antworten geben.

1. Wie entsteht Stress eigentlich?

Um Stress vermeiden zu können, solltet ihr wissen, wie Stress ensteht. Keine Angst, euch erwartet jetzt hier kein wissenschaftlicher Vortrag, nur ein paar kleine Stichpunkte. Dann wisst ihr, womit ihr es eigentlich zu tun habt. Unsser Körper ist ständigen Reizen aus der Umwelt ausgesetzt. Viele Einflüsse prasseln täglich auf uns ein und auch, wenn wir es gar nicht bewusst wahrnehmen, unser Körper versucht natürlich, diese Einflüsse zu verarbeiten. Ursprünglich kommt der Begriff "Stress" aus der Physik und beschreibt den Druck und den Zug, der auf einem Material lastet. Stress ist für uns überlebenswichtig, denn unser Körper wird dadurch in eine Art Alarmbereitschaft versetzt und kann in bedrohlichen Situationen angemessen reagieren. Das Hormon Adrenalin wird ausgeschüttet, der Stoffwechsel angekurbelt und notwendige Energiereserven freigesetzt, die uns durch schwierige Situationen führen. Stress hat also auch positive Effekte. Doch hier ist es, wie bei vielen anderen Dingen auch, zu viel davon ist nicht gut und kann euch schaden.

Stress wird durch Stressoren ausgelöst. Das können zum Beispiel Lärm, Hitze oder auch Schlaflosigkeit sein, aber auch Termindruck oder Prüfungsangst. Wie sich das ausdrückt, ist individuell unterschiedlich. Und irgendwann entsteht dann das Gefühl, dass man dem nicht mehr gewachsen ist und man fühlt sich überfordert. Der Blutdruck steigt, die Atmung wird immer schneller und man fängt an zu schwitzen. Ab und an verträgt man solche Stress-Situationen, doch wenn dazwischen keine Entspannungs- und Ruhephasen mehr einsetzen, können andere Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und erneute Angstzustände eintreten. Also solltet ihr euch immer genügend Entspannung gönnen.

2. Was verursacht bei mir Stress?

Nachdem ihr nun wisst, wie Stress ausgelöst wird, geht es über zum nächsten Schritt: Was verursacht bei mir persönlich Stress? Wir alle reagieren unterschiedlich auf Stress und so kann es passieren, das ihr euch in ein und der selben Situation gestresst fühlt, während es auf euer Umfeld überhaupt keine Stresswirkung hat. Hattet ihr heute wieder einen stressigen Tag? Dann nehmt euch jetzt einfach einmal 5 Minuten Zeit und analysiert die Momente, in denen ihr euch plötzlich nicht mehr gut gefühlt habt. Wann konntet ihr erste Symptone und Anzeichen von Stress spüren? Gab es etwas, das euch emotinal aufgewühlt hat? Steht ein wichtiger Termin an? Jetzt werden euch bestimmt einige Dinge einfallen. Wenn ihr dauerhaft feststellen möchtet, was die Stressfaktoren in eurem Leben sind, dann legt euch so etwas wie ein Stress-Tagebuch an. Wiederholen sich manche Ereignisse und Reaktionen, dann seid ihr einen großen Schritt weiter. Denn nun wisst ihr, was euch wirklich stresst und könnt das Problem angehen.

3. Wie bleibe ich in schwierigen Situationen ruhig?

Gelassen bleiben ist die Devise. Aber das ist leichter gesagt, als getan. Doch wieso eigentlich? Meistens stresst uns nicht die Situation selbst, sondern das, was danach eintritt. Bei uns läuft ein Kopfkino ab, wir machen uns selbst noch mehr Druck und der Stresslevel steigt und steigt. Versucht nun, diese Situationen so zu nehmen, wie sie ist. Jemand regt sich mal wieder fürchterlich auf, weil etwas schief gegangen ist und brüllt in einer Lautstärke, die einer Bohrmaschine Konkurrenz macht? Dann versucht, dieses Gebrüll nicht emotinal auf euch einwirken zu lassen. Versucht lieber, die eigentliche Ursache des Problems zu analysieren. Und nebenbei schon an der Lösung zu arbeiten. Das gelingt nicht gleich auf Anhieb, aber mit etwas Übung klappt das sicher immer besser.

4. Tipps bei Stress

 In akuten Stressphasen helfen schon kleine Auszeiten und ihr werdet euch schnell wieder besser fühlen und könnt mit neuer Energie durchstarten. Kleine Auszeiten können auch nur im Kopf stattfinden. Hier ein paar Tipps und Tricks gegen  Stress:

Mit den Gedaken aus dem Alltag fliehen

Denkt zurück an schöne Situationen, an Dinge die euch glücklich machen, zum Beispiel an Freunde oder an euer Lieblingsessen. Etwas weiterführen könnt ihr das noch, wenn ihr eine Art Medidation anwendet.  Das kennt ihr vielleicht auch vom Yoga. Bevor man sich richtig auf die Übung konzentrieren kann, muss man erst einmal "runterkommen". Dabei versucht ihr, einen inneren Ruhepol zu finden. Denkt euch zum Beispiel auf eine einsame Insel, konzentriert euch auf das sanfte Meeresrauschen und die angenheme Stille. Irgendwann könnt ihr das, was um euch herum vorgeht, (fast) vollständig ausblenden. Und fühlt euch danach wunderbar entspannt.

Aromen für gute Laune

Ätherische Öle sorgen für gute Laune, vorausgesetzt natürlich, ihr mögt die Düfte. Tröpfelt etwas Öl auf eine Duftlampe und genießt den Duft. Allerdings solltet ihr die Duftlampe nur für etwa eine Stunde am Tag brennen lassen, sonst kann die Wirkug auch ins Gegenteil umschlagen. Zitrusdüfte wirken erfrischend und fördern die Konzentration. Eukalyptus wirkt reinigend und hilft bei schlechter Luft. Damit könnt ihr ím wahrsten Sinne des Wortes wieder richtig durchatmen. Und mit einer gleichmäßigen, ruhigen Atmung wird Stress wesentlich schneller verfliegen. Lavendel- und Rosendüfte wirken entspannende und bauen Anspannungen ab.

Pausengymnastik für einen kühlen Kopf

Bewegung tut gut, bringt den Kreislauf in Schwung und hilft bei Stress. Ihr verhindert Verspannungen und bekommt den Kopf frei für neue Gedanken und Ideen. Ideal wäre ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft. Wenn das nicht geht, dann probiert einfach eine dieser Übungen aus. Stellt euch aufrecht hin, dreht die Handflächen nach innen und atmet tief ein. Dabei streckt ihr gleichzeitig die Arme weit nach oben aus. Beim Ausatmen schwigt ihr nun wie ein Pendel mit den Armen nach unten und lasst sie locker fallen. Wiederholt diese Übung 10x. Wenn ihr etwas Abwechslung wollt, könnt ihr auch diese Übung ausprobieren: Setzt euch auf die vordere Stuhlkante, drückt die Füße fest auf den Fußboden und hebt die Arme etwas angewinkelt nach oben. Nun haltet ihr den linken Arm weiter in die Höhe, hebt gleichzeitig das linke Bein etwas an und berührt das Knie mit der rechten Hand. Haltet diese Position für 2 bis 3 Atmenzüge und wechselt dann zum anderen Bein. Wiederholt diese Übrung 5 bis 10x. Beide Übungen helfen euch, eure Atmung zu kontrollieren, verbessern die Konzentration und lockern die Muskulatur.

Das sind nur einige Tipps, die euch durch stressige Zeiten helfen sollen. Ich drücke euch die Daumen, das Stress für euch möglichst ein Fremdwort bleibt. Und wenn ihr noch gute Tipps auf Lager habt, wie man besser mit Stress umgeht oder ihn vermeiden kann, dann dürft ihr die gerne mit uns in den Kommentaren teilen. ;)

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