Granat


Inhalt

Edelstein Granat

1. Woher kommt der Name Granat?
2. Die Granat-Gruppe
2.1 Pyrop
2.2 Almandin
2.3 Spessartin
2.4 Grossular
2.5 Andradit
2.6 Uwarowit
3. Die Geschichte des Granats
4. Gibt es Imitationen von Granat?
5. Was kostet der Granat?
6. Welche Heilwirkungen hat Granat?
7. Schmuck mit Granat


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Die Bedeutung des Granats

Der Granat ist der wohl vielfältigste Edelstein. Er präsentiert sich in den unterschiedlichsten Farben, die von Rot über Gelb und Grün bis hin zu Schwarz reichen. Als Schmuckstein ist besonders der rote Granat begehrt, während der smaragdgrüne Granat die wertvollste Varietät ist. Wie kommt der Stein zu seiner Vielfalt und was zeichnet die einzelnen Varietäten aus? Wo kommt der Granat vor und wie wertvoll ist er? Erfahren Sie hier mehr über diesen vielfältigen Edelstein!

1. Woher kommt der Name Granat?

Der Name des Granats kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Korn“. Diese Bezeichnung ist wahrscheinlich von der runden Form der Kristalle des Granats abgeleitet oder von der roten Farbe, die den Blüten des Granatapfelbaumes ähnlich sieht. Die Bezeichnung Granat ist eine Sammelbezeichnung für mehrere Minerale.

2. Die Granat-Gruppe

Die Granat-Gruppe besteht  aus verschiedenfarbigen Edelsteinen, die aber alle eine ähnliche Kristallstruktur und ähnliche chemische Eigenschaften haben. Die Hauptvertreter der Granat-Gruppe sind Pyrop, Almandin, Spessartin, Grossular, Andradit und Uwarowit.

2.1 Pyrop

Der Pyrop war der Modestein des 18. und 19. Jahrhunderts. Er ist auch unter dem Namen Böhmischer Granat bekannt. Seine Farbe ist rot und weist meistens einen Braunstich auf. Eine Varietät des Pyrops ist der Rhodolith, dessen Rot einer Rose gleicht. Den Pyrop, der ein Magnesium-Aluminium-Silicat ist, findet man unter anderem in Argentinien, Brasilien, Australien, Madagaskar, Myanmar, Russland und Nigeria.

2.2 Almandin

Der Almandin ist auch wie der Pyrop rot. Seinen Namen hat er von einer Stadt in Kleinasien. Er kommt in verschiedenen Ländern wie Brasilien, Indien und Madagaskar vor. Auch in Europa gibt es Almandin, und zwar in Österreich. Der Almandin ist ein Eisen-Aluminium-Silicat. Der Edelstein wird schon seit der Antike zu Schmuck verarbeitet.

2.3 Spessartin

Die orange Varietät des Granats ist der Spessartin. Das Mangan-Aluminium-Silicat gibt es in Brasilien, China, Madagaskar, Kenia, Namibia, Sri Lanka, Myanmar, Pakistan, Tansania und den USA. Doch der Name kommt von seinem ersten Fundort, dem deutschen Gebirge Spessart.

2.4 Grossular

Der Grossular als Edelstein ist erst seit 1966 bekannt. Er kommt unter anderem in Kenia, Pakistan, Russland und Südafrika vor. Den Namen hat er von seiner stachelbeerähnlichen Farbe, die auf Lateinisch grossularia heißt. Es gibt verschiedene Varietäten des Calcium-Aluminium-Silicats:

  • Hessonit: braunrot (im Volksmund als Zimtstein bezeichnet)
  • Leukogranat: farblos
  • Hydrogrossular: auch Katoid genannt
  • Tsavolith: smaragdgrün

2.5 Andradit

Der Andradit wurde 1978 zum ersten Mal gefunden. Er ist ein Calcium-Eisen-Silicat. Auch ihn gibt es in verschiedenen Varianten, die unterschiedliche Farben haben:

  • Demantoid: grün (wertvollster Granat)
  • Melanit: schwarz
  • Topazolith: gelb
  • Regenbogen-Granat: opalartiges Schillern

Topazolith wird sogar in Deutschland im Bundesland Sachsen abgebaut.

2.6 Uwarowit

Dieser Granat ist nach einem russischen Staatsmann, dem Grafen Uwarow, benannt. Es handelt sich um ein Calcium-Chrom-Silicat, welches in Finnland, Kanada, Polen, Spanien, Russland und einigen anderen Ländern vorkommt. Der Uwarowit ist der seltenste Granat.

3. Die Geschichte des Granats

Die vielfältigen Edelsteinvarietäten des Granats sind schon seit über 5000 Jahren hoch geschätzt. Er kann daher vor allem auf eine lange Geschichte in der Schmuckverarbeitung zurückblicken. Die roten Granate erfreuten sich schon immer großer Beliebtheit und sind seit den Römern als Schmucksteine bekannt. Im 19. Jahrhundert war vor allem böhmischer Pyrop-Granat sehr geschätzt und wurde für viele Schmuckstücke verwendet.

4. Gibt es Imitationen von Granat?

Es gibt verschiedene Imitationen des Edelsteins Granat und seiner Varietäten. Die Imitationen werden zum Beispiel aus synthetischem Spinell hergestellt oder aus Glas, YAG oder Linobat. Da der Granat eine unheimliche Vielfalt an Farben und Varietäten bietet, ist generell die Verwechslungsgefahr mit anderen Mineralen sehr groß. Wer sich ganz sicher sein möchte, sollte die Edelsteine gemmologisch untersuchen lassen.

5. Was kostet Granat?

Wertvoller Granat kann fast so teuer sein wie Saphir. Da der Edelstein eine hohe Dichte hat, ist er meist etwas teurer als andere Edelsteine, die die gleiche Größe haben. Durch die vielen verschiedenen Varietäten lässt sich auch der Preis für Granat nicht eindeutig festlegen.

6. Welche Heilwirkungen hat Granat?

Granat soll aufgrund seiner Vielfältigkeit auch umfassende Heilwirkungen auf Körper und Seele haben. Besonders roter Granat soll positiv auf den Blutkreislauf und die Durchblutung wirken, und er kann auch bei Erschöpfung helfen. Der Grossular soll bei Rheuma und Arthritis helfen. Dem Granat wird zudem eine beruhigende Wirkung auf die Seele nachgesagt und er soll bei Depressionen helfen. Er fördert allgemein die Lebensfreude und soll persönlichen Erfolg bringen. Und allein wegen seiner kräftigen Farben gibt der Stein Antrieb und Motivation, da er Kraft und Lebensmut ausstrahlt.

7. Schmuck mit Granat

Weil der Granat in Farbe und Form so vielfältig ist, gibt es auch ein riesiges Angebot an Granatschmuck. Besonders beliebt sind die roten Varietäten, da das kräftige Rot einen auffälligen Akzent setzt. Da Granat unempfindlich und haltbar ist, ist der Edelstein für fast jedes Schmuckstück geeignet. Als kleiner Schmuckstein auf einem goldenen Ring oder als großer Edelstein pompös an einer silbernen Halskette – der Granat zieht in jeder Größe und Form die Aufmerksamkeit auf sich und belebt jedes Schmuckstück. Die Varietäten Tsavolith und Demantoid sind eine gute Alternative zum Smaragd, weil sie ebenso grün leuchten und zudem reiner und unempfindlicher sind.

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