Spinell


Inhalt

Edelstein Spinell

1. Woher kommt der Spinell?
2. Die Farben des Spinells
3. Die Verwendung des Spinells


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Der Spinell

1. Woher kommt der Spinell?

Die Wortherkunft des Spinells ist recht umstritten. Es kommt entweder aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „Funken oder funkeln“ oder auch aus dem Lateinischen, wo der Spinell eher mit dem Wort „Spitze“ gleichzusetzen ist. Fakt ist aber, dass beide Bedeutungen sehr gut zu dem Spinell passen, denn seine strahlende Optik ist unglaublich anziehend und zieht jeden Betrachter in seinen Bann. Zudem kristallisiert der Spinell als Oktaeder, weist also acht Flächen und sechs Ecken auf.

Noch vor 150 Jahren zählte der Spinell zu den Rubinen. Erst dann wurde erkannt, dass der Edelstein ein selbstständiges Mineral ist. Er befindet sich sehr häufig in magmatischen Gesteinen, wo er wie bereits angesprochen meist als Oktaeder auftritt. Diese Funde sind in der Regel auf die Regionen Oberbirma, Sri Lanka, Pakistan, Kanada, Thailand, aber auch den USA zurückzuführen.

2. Die Farben des Spinells

Der Spinell zählt zu einem der variabelsten Edelsteine, wenn es um die Farbgebung geht. Von gelben, blauen und grünen bis hin zu braunen und schwarzen Exemplaren, erfüllt der Spinell jeden Wunsch. Am beliebtesten ist jedoch ein intensiver Rotton, der stark an den Rubin erinnert. Die magische Farbe lässt mit Sicherheit jedes Frauenherz höher schlagen. Durch die vielen Flächen, die je nach Lichteinfall unterschiedlich stark in den Vordergrund rücken, wirkt der Edelstein sehr lebendig und inspirierend. Die lupenreinen Spinelle sind sehr selten und demnach natürlich auch entsprechend begehrt.

3. Die Verwendung des Spinells

Der Spinell, der seinen Träger in Zeiten wichtiger Entscheidungen unterstützen soll, wird heute auch oft künstlich hergestellt. Viele der verfügbaren blauen Spinelle sind gezüchtet und wurden schon früher als Ersatz für wertvollere Edelsteine wie Saphire und Rubine genutzt.

Erhältlich ist dieser fantastische Edelstein als kleiner Rohstein, aber auch als Kristall. Auch als Cabochon tritt er häufig auf, was bedeutet, dass der Spinell unfacettiert rund oder oval sein kann. Doch auch facettierte Steine sind durchaus üblich, und natürlich ist der Spinell darüber hinaus auch in der Form eines Anhängers erhältlich.