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Bräuche und Traditionen zur Hochzeit


Inhalt

1. Verlobung
2. Verlobungsring
3. Polterabend vor der Hochzeit
4. Der Junggesellenabschied vor der Hochzeit
5. Reis werfen für das Brautpaar zur Hochzeit
6. Baumstamm zersägen zur Hochzeit
7. Die Brautentführung
8. Bräuche zur Hochzeit: Etwas Altes… Etwas Blaues
9. Dosen am Hochzeitsauto
10. Den Brautstrauß werfen
11. Die Braut über die Schwelle tragen
12. Die Flitterwochen


Alt und bewährt: Traditionen zur Hochzeit

1. Die Verlobung

Keine Hochzeit ohne Verlobung – oder? Was bedeutet das eigentlich, verlobt zu sein? Beschließt ein Pärchen zu heiraten und macht einer einen Heiratsantrag, beginnt offiziell die Zeit der Verlobung. Das bedeutet, dass sich das Pärchen das Versprechen gibt, zu heiraten. Bis beide verheiratet sind, bleiben sie verlobt, egal wie lange das dauern mag. Bei manchen Verlobten geht es recht schnell, andere lassen sich Zeit. Sogar über Jahre hinweg kann man verlobt sein ohne zu heiraten. Oftmals gibt es einfach Sachen, die dazwischen kommen. Viele Paare sehen die Verlobung auch als Test für das spätere Eheleben. Aber eine Verlobung muss nicht immer eine öffentliche Bekanntmachung beinhalten, oder es müssen auch nicht immer Ringe getauscht werden. Oft ist eine Verlobung eher symbolisch gesehen. Dennoch ist sie rechtlich bindend, auch wenn kein „richtiger“ Vertrag geschlossen wird. Man sollte das eher als mündliche Abmachung sehen, die genauso Bestand hat. Dennoch ist es eine Art mündlicher Vertrag. Deshalb ist die Volljährigkeit beider Partner Voraussetzung. Ist dies nicht der Fall, müssen die Eltern des jeweils Minderjährigen zustimmen. Jedenfalls muss einer der beiden zukünftigen Eheleute auf jeden Fall mindestens 18 Jahre alt sein, sonst ist eine Hochzeit sowieso nicht möglich. Eine Verlobung kann natürlich auch aufgelöst werden, wenn die Partner merken, dass eine Ehe doch nichts ist für sie.

Silberring Verlobung Klassischer Ring Verlobungsring

2. Der Verlobungsring

Keine Verlobung ohne Verlobungsring, oder? Das kann, muss aber nicht sein. Das liegt ganz bei dem Paar. Auch ohne Verlobungsring ist eine Verlobung gültig. Die Mehrheit der Verlobten jedoch entscheidet sich für einen Ring. Denn es ist doch höchst romantisch, wenn der Mann vor der Frau auf die Knie geht und eine kleine Schachtel öffnet, in der sich ein funkelnder Ring befindet. Gerade bei jüngeren Paaren sind Verlobungsringe wieder sehr beliebt. Dabei gibt es einen wichtigen Aspekt, der den Verlobungsring vom Ehering unterscheidet: er ist schmaler und dezenter gehalten. Das hat vor allem mehrere Vorteile. Zum einen kann ein einfacher Ring aufgearbeitet werden und damit sogar später als Ehering getragen werden. Denn nicht alle Damen tragen ihren Verlobungsring dann noch, wenn sie verheiratet sind. Der Verlobungsring kann aber auch als sogenannter Vorsteckring getragen werden - das heißt, der Ring wird am selben Finger wie der Ehering angesteckt. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn der Ring dann schmaler ist und die Pracht des Eherings nicht stiehlt. Hierbei sollte man aber beachten, dass beide Ringe aus demselben Material gefertigt sind, um harmonisch getragen werden zu können. Ob das nun Gold oder Silber oder etwas anderes ist, ist dabei aber egal. Wurde ein Verlobungsring bis zum 14. Jahrhundert ausschließlich von Frauen getragen, scheuen sich heutzutage Männer nicht, auch einen am Finger zu haben.

3. Der Polterabend vor der Hochzeit

Scherben bringen Glück - und das nicht nur, aber gerade besonders am Polterabend. Aber Vorsicht! Glas sollten Sie nicht zerschlagen, genauso wenig wie Spiegel, denn das wiederum bringt Pech. Und das wünschen Sie sich ja nicht für Ihre Ehe. Seit jeher wird Porzellan zerschlagen oder auch Ton. Früher diente der Polterabend dazu, durch die Ortschaft zu ziehen und so viel Krawall wie nur möglich zu machen, um böse Geister zu vertreiben oder fernzuhalten. Denn eine zukünftige Ehe sollte nicht von Dämonen überschattet werden. Heute hat der Polterabend nicht mehr diesen Zweck, trotzdem gehört dieser Abend, genau wie der Junggesellenabschied, einfach zu den traditionellen Bräuchen. Mit Familie und Freunden wird locker darauf angestoßen, dass das verliebte Paar bald in den Hafen der Ehe einläuft. Regeln gibt es hier fast keine, da es eine eher lockere Veranstaltung ist. Deshalb brauchen Sie auch kein üppiges Menü zu servieren - ein Buffet, warm oder kalt, ist durchaus ausreichend. Sehen Sie es einfach als Party mit Ihren Lieben. In früheren Zeiten wurde direkt vor dem Hochzeitstag gepoltert, aber heute macht man das eher ein bis zwei Wochen vor dem Termin - da man ja doch relativ ausgelassen feiert und am Tag der Hochzeit dann nicht mit einem Kater aufwachen will. Bitte achten Sie bei der Wahl der Location darauf, dass keine Nachbarn gestört werden

4. Der Junggesellenabschied vor der Hochzeit

Der Junggesellenabschied wird seit jeher von den Trauzeugen organisiert, also von der Brautjungfer der Braut und dem Trauzeugen des Bräutigams. Das heißt für Sie als zukünftiges Ehepaar: zurücklehnen und Spaß haben. Sicher haben Sie auch schon mal eine Gruppe Männer oder Frauen durch die Stadt ziehen sehen, bei denen lustige Spiele gespielt wurden, zum Beispiel der Verkauf von Umarmungen. Durch den Verkauf von Kleinigkeiten, traditionell im selbst gebastelten Bauchladen vor sich hergetragen, dient dazu, sich den Abend zu finanzieren. Damit wird symbolisch das letzte Mal in „Freiheit“ gefeiert, bevor Mann und Frau dann unter die Haube kommen. Da kann man sich ja vorstellen, wie ausgelassen da nochmal gefeiert wird. Sowohl die Frau als auch der Mann feiern ihren eigenen Junggesellenabschied beziehungsweise Junggesellinnenabschied. Da die Trauzeugen das veranstalten, weiß der Bräutigam beziehungsweise die Braut nicht, was auf sie zukommt. Wie der Polterabend wird der Junggesellenabschied eher nicht am Abend vor der Hochzeit gefeiert, denn das ein oder andere Glas Alkohol wird da sicher geleert. Und man möchte ja nicht am Tag der Hochzeit mit einem Kater vor dem Traualtar stehen. In früheren Zeiten war es den Damen nicht erlaubt, so einen Abend zu feiern, doch das gehört zur Vergangenheit und heute lassen es auch die Damen so richtig krachen. Ob dazu ein Stripper gehört, sei jedem selbst überlassen.

Eheringe Weißgold Eheringe Eheringe Weißgold

5. Reis werfen für das Brautpaar zur Hochzeit

Bei manchen Bräuchen und Traditionen, die man kennt, fragt man sich trotzdem manchmal, woher sie eigentlich kommen. Genauso ist es mit Reis werfen. Wie man sich vielleicht schon denken kann, kommt dieser Brauch aus dem asiatischen Raum, wo Reis traditionell angebaut und gegessen wird. Deshalb finden es viele Paare auch fragwürdig, Reis zu werfen, wenn in vielen Teilen der Erde Menschen hungern und hier der Reis verschwendet wird. Denn in vielen Ländern der Welt ist Reis das Grundnahrungsmittel. Reis wurde jedoch in der Vergangenheit geworfen, weil in Asien Reis ein Symbol der Fruchtbarkeit ist und damit den Brautpaaren Glück in der Zukunft gewünscht wurde. Aber nicht nur die Verschwendung ist ein Problem, sondern auch die Verschmutzung des Areals, wo der Reis geworfen wird. Kommt das  Brautpaar nach der Trauung aus der Kirche oder dem Standesamt, werfen die Gäste Reis auf die beiden - ein Symbol um Glück zu wünschen. Aber wer räumt dann danach auf? Und Rutschgefahr besteht auch. Deshalb ist es bei vielen Kirchen und Standesämtern sogar ausdrücklich untersagt, Reis zu werfen. Fragen Sie deshalb unbedingt vorher nach, ob es bei Ihrer Kirche oder Ihrem Standesamt erlaubt ist, Reis oder ähnliches zu werfen. Möchte man mit einem guten Gewissen trotzdem etwas werfen, so eigenen sich auch Konfetti oder Blütenblätter. Oder aber man weicht etwas ab von dieser Tradition und lässt Seifenblasen steigen.

6. Baumstamm zersägen zur Hochzeit

Gerade in ländlichen Regionen oder Hochzeiten auf dem Land ist das Zersägen eines Baumstammes schon zur Tradition geworden. Denn man braucht nicht viel dafür. Nur eine Säge, einen Baumstamm und einen Sägebock, auf den der Stamm gespannt wird. Genau, nur eine Säge – denn das junge Ehepaar soll ja gemeinsam arbeiten. Wie die Technik dafür aussieht, ist dem Brautpaar überlassen, die Hauptsache ist, dass es funktioniert und beide mitarbeiten und nicht nur einer. Der Baumstamm, der dafür zur Verfügung gestellt wird, sollte auch einige Aspekte erfüllen. Einerseits sollte er nicht zu dick sein, denn man will es dem Brautpaar ja nicht unnötig schwer machen, und die Gäste wollen ja sicher auch nicht ewig dabei rumstehen und zusehen. Aber ganz so einfach sollte es auch nicht sein, deshalb sollte der Stamm auch nicht zu schmal sein, denn sonst ist der ganze Spaß schneller vorbei als man denkt. Ziel dieses Spiels ist es, dem Brautpaar zu verdeutlichen, dass sie nur gemeinsam stark sind - und nicht nur körperlich. Einige Hürden werden im Laufe ihres Ehelebens auf sie zukommen, die man von nun an gemeinsam bewältigen muss. Das Baumstammzersägen ist oft eines der Hochzeitsspiele, die nach der Trauung zur offiziellen Hochzeitsfeier gespielt werden.

7. Die Brautentführung

Davor fürchtet sich wahrscheinlich jeder Bräutigam: die Braut wird entführt. Wo kann die frisch Angetraute nur sein? Diese Frage muss sich der Bräutigam stellen, wenn er feststellt, dass seine Frau entführt wurde. Diese Tradition geht schon in die Antike zurück, wo die zukünftige Braut aber schon vor der Hochzeit entführt wurde. Ein junger Mann war der Entführer, und um die Braut zu schützen, wurde ihr ein sogenannter Brautführer zur Seite gestellt, der sicherstellen sollte, dass sie nicht entführt wird. Heute gibt es natürlich eine abgewandelte Form dieser Tradition. Damals wurde die Brautentführung als ernst zu nehmende Bedrohung angesehen, heute ist sie jedoch eher spaßig zu verstehen. Nach der Trauung, also während der Hochzeitsfeier, wird die Braut von Freunden des Bräutigams geschnappt und zu einem öffentlichen Ort entführt. Meist ist das eine Kneipe oder Gaststätte, in der sich die Entführer und die Entführte in der Zwischenzeit die Zeit mit Getränken vertreiben können. Dann ist es an dem Bräutigam, seine Braut zu finden, und zwar in kürzester Zeit. Dadurch wird nämlich die Hochzeitsfeier unterbrochen, und um die restlichen Gäste nicht unnötig warten zu lassen, sollte die „Jagd“ nicht zu lange dauern. Das ist auch einer der Gründe, warum die Brautentführung heutzutage oft weggelassen wird. Man kann dem Bräutigam natürlich Hinweise, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, hinterlassen, um die Suche zu verkürzen.

Trauring Gold Ehering Rosé Trauring Gelbgold

8. Bräuche zur Hochzeit: Etwas Altes… Etwas Blaues

Dieser Brauch betrifft einzig und allein die Braut, denn es geht um Sachen, die sie während der Trauung bei sich tragen sollte. Die Tradition geht auf den englischen Spruch „Something old, something blue, something borrowed, something new“ zurück, der seinen Ursprung in der viktorianischen Ära um 1850 hat und im Deutschen mit „Etwas Altes, etwas Blaues, etwas Geliehenes, etwas Neues“ übersetzt wird. Doch was bedeutet das im Einzelnen? Was genau muss die Braut da beachten? Etwas Altes steht für die Zeit als Single, erinnert also an die Zeit vor dem Verheiratetsein. Oftmals trägt die Dame dann Schmuck der Mutter oder Großmutter, die das Alte darstellen. Etwas Neues steht symbolisch für den neuen Lebensabschnitt, den die Frau bald bestreiten wird: den als verheiratete Ehefrau. Als neu wird meistens das Brautkleid erachtet, sofern dies nicht von der Mutter oder Oma geliehen ist. Etwas Geliehenes steht symbolisch für die Freundschaft der Braut zu ihrer Freundin, die ihr ein Schmuckstück oder ein anderes Accessoire für die Hochzeit leiht und danach wieder zurückbekommt. Etwas Blaues geht auf die Farbenlehre zurück, in der Blau, genau wie Weiß, für Reinheit steht. Ein weißes Brautkleid hat die Braut ja schon, aber nun fehlt ihr noch ein blaues Accessoire. Dies ist in den meisten Fällen ein blaues Strumpfband, das unter dem Kleid getragen wird.

9. Dosen am Hochzeitsauto

Wer kennt sie nicht - die klappernden Dosen am Auto, in dem das frisch gebackene Brautpaar davon saust. Wie bei anderen Hochzeitsbräuchen und Traditionen geht es beim Anbinden von Dosen ans Auto vor allem darum, Lärm zu verursachen. Durch diesen Krach sollen böse Geister, die über der zukünftigen Ehe schweben könnten, vertrieben werden. Denn in vergangenen Zeiten war das mit das einzig wirksame Mittel, um sich böse Dämonen vom Leib zu halten. So ist es auch mit den Dosen - einfache Gegenstände, die wohl jeder zuhause hat. Aber nicht nur zum Schutz wurden und werden leere Dosen ans Auto gebunden, sondern vielmehr auch um die Vermählung lautstark im ganzen Ort zu verkünden, damit auch alle mitbekommen, dass hier gerade ein frisch gebackenes Ehepaar vorbei fährt. Aber man sollte hierbei auch beachten, die leeren Dosen am hinteren Ende des Autos anzubringen und vor allem gut zu befestigen, damit nicht aus Versehen eine der Dosen lose wird und auf die Straße rollt oder schlimmer, nachfolgende Autos trifft. Schöner sieht es natürlich aus, wenn die leeren Dosen eine einheitliche Größe haben und zudem bunt bemalt werden. Denn alte verrostete Dosen sehen nun wirklich nicht schön aus. Es muss aber nicht immer ein Auto sein, an dem die Dosen festgemacht werden, auch Motorroller oder andere Fortbewegungsmittel eignen sich dafür.

10. Den Brautstrauß werfen

Dieser Brauch ist wohl derjenige, der besonders von den weiblichen Gästen herbeigesehnt wird: das Werfen des Brautstraußes. Diese Hochzeitstradition ist schon sehr alt, aber trotzdem sehr beliebt, denn es hat schon etwas Prophetisches an sich, den Strauß zu werfen, oder besser gesagt, den Strauß zu fangen. Denn Ziel und Zweck ist es, dass die unverheirateten Frauen sich versammeln, um den Strauß zu fangen. Der Glücklichen, die den Strauß dann am Ende ihren nennen kann, soll nachgesagt werden, dass sie die nächste sein wird, die vor den Traualter treten wird. Vorausgesetzt natürlich, sie möchte das auch. Deshalb sollten sich vielleicht nur diejenigen Damen, die auch die Absicht haben, irgendwann einmal zu heiraten, sich dafür versammeln, nicht dass am Ende eine Frau den Strauß erhält, die so gar nichts von Hochzeit hält. Für die anderen ist das natürlich ein großer Spaß. Die Braut stellt sich dafür mit dem Rücken zu den Damen, die sich hinter ihr versammeln, und wirft den Strauß in hohem Bogen über sich hinweg. Dann ist es an den weiblichen Gästen, den Strauß zu fangen, Nicht selten kommt es dabei zu Rangeleien, denn oftmals warten die Damen nicht einfach, bis irgendeiner der Strauß in die Hände fällt. Nein, man möchte ja seinem Schicksal auf die Sprünge helfen. Wer schon mal bei sowas mit dabei war, wird wissen, dass es oft zu mächtigem Gezanke und Geschrei kommen kann. Möchte die Braut ihren schönen Strauß aber behalten, kann auch ein zweiter Strauß verwendet werden.

11. Die Braut über die Schwelle tragen

Einer der vielen Bräuche und Traditionen betrifft diesmal sowohl den Bräutigam als auch die Braut, wobei der Mann hier eindeutig die tragende Rolle hat, im wahrsten Sinne des Wortes. Werden die meisten Hochzeitsbräuche und Traditionen vor oder nach der Trauung oder während der Hochzeitsfeier praktiziert, bildet das Tragen der Braut über die Schwelle sozusagen den krönenden Abschluss. Dieses findet nach der Hochzeitsfeier statt, wenn die Braut und der Bräutigam die Feier verlassen und nach Hause oder in ein Hotel gehen, wo sie die erste Nacht als frisch Vermählte verbringen werden. Hierbei trägt der Mann die Frau über die Schwelle des gemeinsamen Zuhauses oder der Eingangstür des Hotelzimmers. Dieser Brauch hat natürlich auch einen Hintergrund. Wie bei vielen Bräuchen üblich sollten böse Geister abgehalten werden. Wird die Braut über die Schwelle getragen und kann somit nicht stolpern, wird verhindert, dass böse Geister in das Haus einziehen und negativen Einfluss auf die Ehe haben. Denn früher dachte man, dass unter der Schwelle Böses lauert, und so sorgte man vor. Heute sieht man das aber eher mehr als Beginn eines neuen Lebensabschnitts für Mann und Frau. Tritt man durch die Schwelle, wird das alte Leben hinter einem gelassen und das neue Leben als Ehepaar beginnt.

12. Flitterwochen

Der wohl schönste Brauch für das frisch verheiratete Ehepaar: die Flitterwochen. Im Englischen als „Honeymoon“ bezeichnet, verbringen Mann und Frau ein paar wohl verdiente Tage oder Wochen an einem schönen Urlaubsort, um die gemeinsame Zeit als frisch Vermählte angemessen genießen zu können. Nach der doch relativ stressigen Zeit vor der Hochzeit, in der man mit Vorbereitungen und Organisation beschäftigt war, aber auch nach der Trauung und Hochzeitsfeier an sich, haben sich Mann und Frau einen Urlaub redlich verdient. Leider gibt es aber hier auch etwas zu beachten. Man sollte nämlich bei all den Hochzeitsvorbereitungen nicht vergessen, sich auch um den Urlaubsplatz für die Flitterwochen zu kümmern. Denn man will ja dann nach der Hochzeit nicht dastehen und mühselig versuchen, noch irgendwo auf die Schnelle einen Platz zu finden.  Rechtzeitig ist hier das Zauberwort. Sicherlich ist das alles erstmal viel Arbeit, aber wenn man dann entspannt am Strand liegt und die Zeit zu zweit genießt, entschädigt das sicher für die stressige Zeit. Aber es muss nicht unbedingt ein Strandurlaub sein. Es gibt so viele Möglichkeiten. Am Besten sucht man etwas, was beiden gefällt. Sei es nun eine Strandhütte auf den Seychellen, ein Trip durch die USA oder ein Schneehotel in Skandinavien – den Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Damit die Flitterwochen einzigartig werden, sollte man aber schon wohin fahren, wo man sonst nicht gleich wieder hin kommt. Dann kann man auch noch seinen Kindern von der schönsten Reise des Lebens vorschwärmen.