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Eine Hochzeit planen


Inhalt

1. Die Gästeliste für die Hochzeit
2. Die Einladungen für die Hochzeit
3. Das Hochzeitsbuffet
4. Die passenden Blumen für die Hochzeit
5. Der Fotograf für die Hochzeitsfotos
6. Das Fahrzeug zur Trauung
7. Die Tischkärtchen und die Sitzordnung für die Hochzeitsfeier
8. Die Aktivitäten zur Hochzeitsfeier
9. Der Wedding-Planner
10. Das Gästebuch für die Hochzeit
11. Die Hochzeitsrede
12.  Die Hochzeitsgeschenke
13. Die Hochzeitszeitung
14. Die Danksagung nach der Hochzeit


Schritt für Schritt: die Hochzeitsplanung

Die Hochzeit eines Paares gilt als absolute Krönung der Liebe. Manche Menschen heiraten schon wenige Monate nach dem Kennenlernen, während andere sich mehr Zeit nehmen und erst nach vielen Jahren den Schritt zur Ehe wagen. Dabei hat jedes Paar seine eigenen Vorstellungen von einer perfekten Trauung und möchte diese natürlich auch möglichst perfekt umsetzen. Die meisten Paare stellen sich dabei eine Märchenhochzeit vor, bei der alles reibungslos abläuft. Andere mögen es wiederum etwas schlichter und weniger pompös, sodass das Augenmerk meist eher auf das Wohl der Gäste gelegt wird. Wie auch immer Sie sich Ihre Traumhochzeit ausgemalt haben, eines haben alle zukünftigen Hochzeitspaare gemeinsam: Es gibt eine Menge zu tun, bis der große Tag auch wirklich so gestaltet ist, wie Sie es sich wünschen. Damit Sie auch nichts bei Ihrer Planung vergessen, geben wir Ihnen hier ein paar hilfreiche Tipps, sodass auch Ihre Gäste diesen besonderen Tag gut in Erinnerung behalten werden.

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1. Die Gästeliste für die Hochzeit

In diesem Artikel soll es hauptsächlich um die Aspekte gehen, die für die große Feier nach der Trauung relevant sind. Informationen zu Themen wie dem Hochzeitskleid der Braut oder auch zu rechtlichen Fragen finden Sie in den entsprechenden Artikeln.

Nun zu einem der wichtigsten Punkte für die Hochzeitsfeier – der Gästeliste. Ohne eine gut durchdachte Gästeliste brauchen Sie gar nicht erst anfangen, sich nach einer Räumlichkeit für die Feier umzusehen oder das Buffet zu bestellen. Die Anzahl der Hochzeitsgäste ist maßgebend für alle weiteren Organisationsschritte, weshalb Sie genügend Zeit für das Erstellen der Gästeliste einplanen sollten.

Oft neigt die künftige Braut dazu, das Regiment bei der Hochzeitsplanung zu übernehmen, doch gerade die Gästeliste ist ein Punkt, an dem das Paar zusammen arbeiten sollte. Je nach dem, welch ein Budget Sie für die Feier zur Verfügung haben, sollten Sie die Menge der eingeladenen Gäste danach ausrichten. Es hat keinen Sinn, alle Bekanntschaften einzuladen, aber dann feststellen zu müssen, dass nicht alle verpflegt werden können. Setzen Sie sich ein Limit: Sowohl Sie als auch Ihr Mann dürfen beispielsweise jeweils 50 Personen einladen. Bei solch einer Grenze fühlt sich niemand benachteiligt und Sie bekommen keine Probleme bei der Budgetverwaltung.

Und nun zu der großen Frage: Wer soll nur eingeladen werden??? Es steht sicherlich außer Frage, dass die Familienmitglieder die ersten Plätze auf der Gästeliste einnehmen. Schreiben Sie aber bitte wirklich jeden Namen auf und denken Sie nicht: „An meinen Papa oder Bruder denke ich ja auf jeden Fall“. Wir können Ihnen jetzt schon sagen, dass Sie dann, wenn es darauf ankommt, sicherlich die Personen, die nicht auf der Liste stehen, vergessen werden. Unterschätzen Sie nicht den Stress, der durch eine Hochzeitsplanung ausgelöst wird, und dann werden Sie froh sein, wenn Sie sich wirklich alles aufgeschrieben haben. Wenn alle erwünschten Familienmitglieder aufgelistet sind, geht es um die Trauzeugen und Freunde. Möchte Ihr Partner Freunde einladen, die Sie aber nicht unbedingt mögen, dann fangen Sie deshalb keinen Streit an, sondern gönnen Sie ihr oder ihm die Einladung des Freundes. An dem Tag der Hochzeit geht es darum, dass beide Ehepartner glücklich sind. Das heißt aber auch, dass Sie an der ein oder anderen Stelle auch Abstriche machen müssen, um letztendlich einen schönen Tag zu planen.

Nun geht es um die Bekanntschaften. Es ist kein Geheimnis, dass man sich manchen Menschen gegenüber eher verpflichtet fühlt, sie einzuladen, als dass Sie wirklich gern willkommen sind. Fühlen Sie sich nicht gezwungen, eine belanglose Bekanntschaft einzuladen, nur, weil Sie mal gemeinsam zu Abend gegessen haben. Es ist Ihre Hochzeit und Sie können bestimmen, mit wem Sie diesen Tag feiern möchten. Sollte Sie aber dennoch das schlechte Gewissen plagen, kommt nun der Vorteil des Gästeanzahl-Limits zum Tragen. Menschen, mit denen Sie viel Zeit verbringen, aber keine Freundschaft verbindet, wie beispielsweise einige Ihrer Arbeitskollegen, sollten Sie mit auf die Liste setzen, doch der Ex-Partner Ihrer Frau muss nun wirklich nicht auf Ihrer Hochzeit erscheinen.

2. Die Einladungen für die Hochzeit

Wenn Sie sich nun sicher sind, dass Sie keine Gäste vergessen haben und auch der Termin für die Trauung schon definitiv feststeht, können nun die Einladungen in Angriff genommen werden. Auf diesen sollten die Namen des Brautpaares, aber natürlich auch der Ort, der Tag und die Uhrzeit der Trauung stehen. Die Einladungen sollten möglichst in schriftlicher Form ausgetragen werden, da bei einer mündlichen Überlieferung viel schief gehen kann. Wählen Sie ein hochwertiges Papier aus und lassen Sie die Einladungen am besten in einer Druckerei anfertigen, da Ihnen somit meist eine gute Qualität garantiert ist. Bemühen Sie sich, einen Schriftzug zu finden, der auf eine tolle Trauung einstimmt, und natürlich muss die Schriftart auch zu dem Anlass passen, sodass wir zu verspielten, aber dennoch geradlinigen Schriften raten.

Wenn Sie sich besonders viel Mühe geben möchten, können Sie auch für jeden Gast einen persönlichen Spruch formulieren. Das nimmt natürlich sehr viel Zeit in Anspruch, zeigt aber, wie wichtig Ihnen Ihre Gäste sind.

Eine Sache darf bei keiner Hochzeitseinladung fehlen: Vergessen Sie bitte nicht danach zu fragen, wie viele Personen der eingeladene Gast mit zu der Hochzeit bringt. Nur mit dieser Information können Sie genau einkalkulieren, mit welchem „Massenauflauf“ Sie rechnen müssen. Setzen Sie aber auch hier ein Limit, denn Sie müssen schließlich für die Kosten aufkommen. Zwei bis drei zusätzliche Personen sind in diesem Zusammenhang angemessen.

3. Das Hochzeitsbuffet

Haben Sie alle Zusagen und auch Absagen erhalten und haben nun einen genauen Überblick darüber, wie viele Gäste mit Ihnen den schönsten Tag im Leben zelebrieren möchten, können Sie sich um das leibliche Wohl kümmern. In diesem Zusammenhang müssen Sie sich zuerst entscheiden, ob die Wahl auf ein Buffet oder auf Kartenessen fällt.

Unser Rat geht ganz klar in die Richtung Buffet. Es bietet entscheidende Vorteile, über die Sie im Nachhinein sehr glücklich sein werden:

  • Jeder kann sich sein Essen genau so zusammenstellen, wie er es mag

  • Es spart viel Zeit, denn bis alle Bestellungen an einen Kellner abgegeben wurden, kann es schon mal dauern

  • Das Angebot bei einem Buffet ist sehr vielfältig

  • Sie als Brautpaar können schon bei der Bestellung des Buffets Ihre Wünsche und die der Gäste angeben

  • Ein Nachschlag ist für jeden möglich

  • Ein Buffet ermöglicht eine entspannte Atmosphäre

  • Jeder wird satt!

  • Man muss sich auf keine Speise festlegen, sondern kann alles ausprobieren

Ein „À la carte-Essen“ ist natürlich weitaus vornehmer als ein Buffet, könnte aber auf die Menge gesehen kostenintensiver sein. Außerdem haben gerade Kinder oft Probleme, etwas passendes auf einer vornehmen Speisekarte zu finden, sodass sich auch hier ein Buffet sehr gut anbietet. Legen Sie einen erhöhten Fokus auf die Wünsche der Gäste. Es ist klar, dass nicht immer jeder Geschmack komplett bedient werden kann, aber Sie sollten schon darauf achten, dass sowohl die Kinder als auch die Vegetarier oder Allergiker satt werden.

Das Beste an einem Buffet ist aber, dass Sie vorher schon eine Kostprobe der Speisen zu sich nehmen können. Besonders die Desserts sind dabei besonders beliebt, da Schokolade ja bekanntlich glücklich macht und die gestressten Brautleute etwas beruhigt.

Apropos Desserts – die Hochzeitstorte ist natürlich ein absolutes Muss für jede Hochzeitsfeier. Wie viel Stockwerke soll sie haben? Wie soll das kleine Brautpaar aussehen, das auf der Torte steht? Welchen Geschmack soll die Torte haben? Wie viel kostet das? Alles Fragen, die dringend geklärt werden müssen, und nicht bis zur letzten Minute aufgeschoben werden sollten. Die Größe der Torte ist ein wenig abhängig von der Gästeanzahl. Natürlich wird nicht jeder Gast ein Stück abbekommen, aber zumindest für die Familie sollte das Kunstwerk ausreichen. Auf der anderen Seite ist auch die Torte eine Frage des Geldes. Auch kleine Modelle können ganz zauberhaft aussehen und, wenn man mal ehrlich ist, geht es doch eh nur um das Anschneiden der Hochzeitstorte. Wie das „Dessert“ schmecken soll, muss das Brautpaar möglichst gemeinsam entscheiden. Der eine mag Schokolade, während der andere eher Früchte bevorzugt. Ein Kompromiss muss gefunden werden, der beide Geschmäcker trifft. Fragen Sie einen Konditor, ob er für Ihre Hochzeitsfeier die Torte anfertigen möchte und Ihnen dazu ein paar Kostproben anfertigen würde. Nur so können Sie sich Stück für Stück zu der idealen Torte vorarbeiten.

4. Die passenden Blumen zur Hochzeit

Ein Florist ist nicht nur unerlässlich, wenn es um die Gestaltung des Brautstraußes geht, sondern auch für die Gestaltung der Räumlichkeiten. Viele Paare entschließen sich dazu, bereits die Kirche oder das Standesamt mit Blumen schmücken zu lassen. Dies hat einen sehr romantischen Charakter und stellt zugleich den farblichen Rahmen Ihrer Hochzeit dar. Solch eine Dekoration ist natürlich kein Muss, lässt den ganzen Raum aber in einem tollen Glanz erstrahlen. Es ist wichtig, dass Sie sich mit jeder Ihrer Entscheidungen wohl fühlen. Sind Sie also nicht gerade ein Mensch, der großen Wert auf Blumen legt, dann lassen Sie sie auch lieber weg, denn die Dekoration sollte auch ein stückweit zu Ihrer Persönlichkeit passen.

Ein Festsaal ohne Blumen hingegen ist ein No-Go. Blumen schaffen eine tolle Atmosphäre, die zum Feiern unerlässlich ist. Sprechen Sie das Blumenarrangement gut mit Ihrem Floristen ab und teilen Sie deutlich Ihre Wünsche mit. Wünschen Sie sich eher ein kleines Blumenbouquet, das alle Tische ziert, oder sollen die Gänge und die Tanzfläche mit großen Blumensträußen verziert werden? Ihrer Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt, doch lassen Sie nicht zu viel Raum von den Blumen in Anspruch nehmen. Gerade bei der Feier ist es wichtig, dass man sich frei bewegen und somit ein rauschendes Fest entstehen kann.

Meistens nehmen sich die Bräute dieser romantischen Sache an, doch auch der Bräutigam muss sich mit den ein oder anderen Blumensträußen auseinandersetzen. Es ist seine Aufgabe, einen Brautstrauß auszuwählen und dabei auch den Geschmack seiner Liebsten zu treffen. Da es in der Regel so ist, dass der Mann nicht die Farbe des Brautkleides kennt, sollten auf recht neutrale Farben zurück gegriffen werden, die in keinem großen Kontrast zum Kleid stehen könnten. Sehr beliebt sind dabei Weiß- und Créme-Töne, aber auch Rot wird gern gewählt, da sich die meisten Frauen doch für ein traditionelles weißes Kleid entscheiden. Nun liegt es bei Ihnen, wie gut Sie Ihre Frau kennen. Lassen Sich sich vom Floristen ein paar Sträuße anfertigen, sodass Ihnen die Entscheidung ein wenig leichter fällt. Sie können sich natürlich auch Unterstützung in Form von Trauzeugen oder Eltern dazu holen, da viele gleiche Meinungen meist nicht täuschen.

5. Der Fotograf für die Hochzeitsfotos

Die Hochzeit und auch die Feier danach wird für immer ein Teil Ihrer Erinnerung sein und Sie werden sie auch nie vergessen. Ein Fotograf kann Ihnen dabei helfen, die kostbaren Momente zu verewigen, sodass auch kein einziger Moment in weite Ferne rücken kann.

Der Fotograf sollte sowohl bei der Trauung als auch bei der Feier dabei sein, damit Sie letztendlich ein tolles Gesamtbild Ihrer Hochzeit erhalten. Ganz nach dem Vorbild des amerikanischen „Proms“ können sich Ihre Gäste vor einem schönen Hintergrund drapieren, sodass Sie auch nach vielen Jahren noch wissen, wer Ihrer Einladung gefolgt ist. Doch die besten Fotos sind die, die frei aus einer Situation entstehen und nicht gestellt sind. Einen Fotografen für den ganzen Tag zu engagieren ist allerdings sehr kostspielig, sodass Sie diesen nur für einige Stunden buchen sollten. Fragen Sie in Ihrem Freundeskreis nach, ob jemand ein paar Eindrücke der Hochzeit auf Video festhalten würde. So entsteht ein ganz authentisches Bild der Hochzeit, das mit Sicherheit viele Glückwünsche und eine tolle Party zeigen wird.

Buchen Sie aber bitte nicht nur auf Empfehlung einen Fotograf, sondern schauen Sie sich auch ein paar Arbeitsproben von ähnlichen Veranstaltungen an. Es wäre sehr ärgerlich, wenn die Bilder schon kurz nach der Hochzeit im Keller verschwinden würden, nur weil die Qualität der Fotos nicht Ihren Vorstellungen entspricht.

6. Das Fahrzeug zur Trauung

Als nächsten sollten Sie sich überlegen, mit welchem Gefährt Sie zur Trauung gebracht werden wollen und auch, auf welche Art Sie dann zur Feier kommen möchten. Es steht außer Frage, dass Mann und Frau vorerst getrennt voneinander zur Kirche oder zum Standesamt gelangen sollten. Für den Mann sollte dies keine große Schwierigkeit darstellen, da er entweder bei der Familie oder den Trauzeugen mitfahren kann. Trägt die Braut ein voluminöses Kleid, gestaltet sich die Sache schon etwas schwieriger. Nicht selten müssen sich Bräute während der Fahrt hinlegen, da im kleinen PKW einfach nicht genug Platz für so viel Stoff ist. Organisieren Sie sich deshalb rechtzeitig ein großes Auto, in das Sie sich nicht hineinzwängen müssen und in dem Sie bequem sitzen können.

Ebenso wichtig ist aber auch das Gefährt, das Sie nach der Trauung nutzen wollen. Viele Paare nehmen diesen besonderen Tag zum Anlass, um eine luxuriöse Limousine oder eine romantische Kutsche zu mieten. Oft überrascht der Mann seine frisch angetraute Frau mit der Wahl des Transportmittels, doch es ist auch üblich, dass diese Entscheidung von beiden gemeinsam getroffen wird.

Sehr schön ist es natürlich, das Fahrzeug zu schmücken. Dabei können Sie sehr kreativ sein und von kleinen Herzchen bis hin zu Schriftzügen und anderen Symbolen alles verwenden. Viele Brautpaare hängen auch Dosen an das Auto oder lassen einen Kranz binden, der die Motorhaube des Autos verziert, sodass auch andere Verkehrsteilnehmer sofort sehen, dass zwei Liebende ihr Glück mit einer Hochzeit besiegelt haben.

7. Die Tischkärtchen und die Sitzordnung für die Hochzeitsfeier

Zurück zur großen Feierlichkeit nach der Eheschließung. Oft entscheiden sich Paare dazu, eine Sitzordnung für die Hochzeitsgäste festzulegen. Dies hat den Vorteil, dass niemand neben jemandem sitzen muss, den er nicht mag, weil alle Plätze bereits belegt waren. Und der eigene Platz wird einem nicht weggeschnappt, während man gerade am Buffet steht oder eine flotte Sohle aufs Parkett legt. Jedoch sollte an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass das Erstellen einer Sitzordnung eine zeitraubende Angelegenheit ist, die viel Konzentration und Organisationstalent fordert. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie mit Erstellung einer Sitzordnung dafür verantwortlich sind, wer mit wem den Großteil des Abends verbringen wird. Es könnte sehr peinlich werden, sollten Sie zerstrittene Ex-Partner oder „verfeindete“ Kollegen zusammen an einen Tisch bringen. Sagen Sie „ja“ zur Tischordnung, sagen Sie auch „ja“ zu viel Arbeit und Engagement.

Darüber hinaus dürfte es mehr als peinlich werden, wenn Sie einen Ihrer Gäste bei der Planung vergessen. Ein Gast, der sich nicht willkommen fühlt – auch, wenn das von Ihnen nicht beabsichtigt war – gehört zu den Fauxpas einer jeden Hochzeit, denn es drückt die Stimmung, und auch Sie werden von einem schlechten Gewissen geplagt sein. Überlegen Sie sich deshalb gut, ob Sie wirklich festlegen möchten, welche Gäste zusammen an einem Tisch sitzen.

Entscheiden Sie sich aber trotz der Hürden für eine Sitzordnung, dürfen natürlich die Tischkärtchen nicht fehlen. Diese sollten sehr klassisch und im Stil der Hochzeit gehalten sein. Erinnert Ihre Feier an eine Märchenhochzeit, sollten auch die Schriftzüge der Kärtchen entsprechend romantisch und anmutend sein. Die Grundfarbe der Tischkarten sollte sehr hell und freundlich sein, kann aber durch mögliche farbliche Akzente, die zu der Dekoration des Raumes passen, ergänzt werden.

Wir empfehlen Ihnen einen einheitlichen Stil, damit ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Lediglich die Tischkärtchen der Familien der Eheleute können ein wenig mehr hervorgehoben werden, doch dies ist reine Geschmackssache.

8. Die Aktivitäten auf der Hochzeitsfeier

Keine Feier ohne Musik! Musik ist das Kernelement jeder guten Party und deshalb darf sie natürlich auch auf keiner Hochzeitsfeier fehlen. Dazu können Sie entweder einen DJ engagieren, der sich um die musikalische Unterhaltung kümmert und dabei ein paar Hochzeitssprüche zum Besten gibt oder Sie nehmen sich der Sache selbst an.

Auch diese Aufgabe ist nicht mal eben in zwei Stunden erledigt, sondern ist ein aufwendiges Unterfangen. Nicht nur neuste und aktuelle Musik muss auf die Playlist, sondern natürlich auch echte Party-Klassiker. Suchen Sie auf jeden Fall auch nach Liedern, die wirklich jedes Kind mitsingen kann oder wozu es einen speziellen Tanz gibt, denn erst durch solche Momente entsteht ein rauschendes Fest. Auch ein paar langsame Lieder sollten nicht fehlen, wobei diese nur in Maßen zum Einsatz kommen sollten, denn Ihr Ziel ist es ja, die Leute zum tanzen zu bringen.

Vergessen Sie bitte nicht die Auswahl des Hochzeitstanzes! Grundsätzlich entscheiden sich die meisten Paare für einen Walzer - und das ist auch eines der Highlights einer Hochzeit. Frau und Mann stehen im Mittelpunkt des Geschehens und tanzen in ihr Glück, während die gerührten Gäste ihnen dabei zuschauen. Das ist eine wunderbare Tradition, die sich über viele Jahre hinweg etabliert hat, doch es geht auch etwas spektakulärer: Studieren Sie beispielsweise gemeinsam einen Tanz zu einem modernen Lied ein, der sicher für einen Überraschungsmoment sorgen und die Gäste zum Mitmachen animieren wird.

Auch ein paar Spiele sind gern auf Hochzeitsfeiern gesehen. So können Sie zum Beispiel eine Verlosung starten, wo alle Hochzeitsgäste (oder auch nur ein Teil) ein Geschenk für die Brautleute gewinnen können. Diese Geschenke können von Autowäschen über Baby-Sitting bis hin zu Geldgeschenken reichen. Auch „Die Reise nach Jerusalem“ ist nicht nur ein beliebtes Kinderspiel, sondern trifft auch bei Erwachsenen den Nagel auf den Kopf. Das Ehepaar muss sich natürlich vorher ein paar Strafen für die Verlierer einfallen lassen, die ebenfalls meist in Form von Geschenken realisiert werden, aber auch eine Belohnung für den Sieger darf nicht fehlen.

9. Der Wedding-Planner

Sollte Ihnen alles ein wenig über den Kopf wachsen und Sie möchten die Aufgaben doch lieber abgeben, dann erkundigen Sie sich doch nach einem Wedding-Planner. Dieser übernimmt die gesamte Organisation von der Trauung bis hin zur Feier für Sie, sodass Sie sich auf andere Punkte, wie der Brautkleidsuche konzentrieren können.

Ein Vorgespräch mit dem Wedding-Planner ist allerdings absolut notwendig, da nur so geklärt werden kann, wie Sie sich die Hochzeit vorstellen und auch, was für Sie überhaupt nicht in Frage kommt. Daher ist es wichtig, dass Sie ganz klar sagen, was Sie wollen und was nicht, denn Zeit ist kostbar – vor allem bei der Hochzeitsplanung. Außerdem ist es natürlich wieder eine Frage des Geldes. Je länger der Wedding-Planner an den Vorbereitungen für Ihre Traumhochzeit arbeiten muss, umso teurer wird es natürlich.

10. Das Gästebuch für die Hochzeit

Wenn Sie sehr viele Gäste zu Ihrer Hochzeit einladen, bietet sich ein Gästebuch an, in dem alle Eingeladenen Ihre Glückwünsche an das Paar niederschreiben können.

Die Beschaffenheit eines solchen Buches hängt ganz davon ab, mit wie vielen Gästen Sie rechnen. Wir raten aber dazu, ein recht dickes Buch zu wählen, damit auch wirklich für jeden Gasteintrag Platz ist. Schön ist es auch, wenn das Buch mit einem edlen Einband glänzt, denn es soll ja schließlich zu Ihnen und Ihrer Hochzeit passen. Auf der ersten Seite des Gästebuches sollten sich schon ein paar Worte des Brautpaares befinden, die für das zahlreiche Erscheinen danken und zum Schreiben von Gastbeiträgen animieren.

Das Gästebuch platzieren Sie am besten im Eingangsbereich des Festsaales, sodass es auch für jeden Gast ersichtlich ist. Die Gäste können dann selbst entscheiden, wann Sie sich eintragen und welchen Umfang der Beitrag annehmen soll. Schön ist es, wenn die Sprüche kreativ sind und auch ein Stück der Persönlichkeiten der beiden Eheleute aufgreifen. Sprüche wie, „Wir wünschen euch alles Gute für die Zukunft“ sind sicher ernst gemeint, doch klingen sehr nach 08/15. Überlegen Sie sich doch schon vor der Feier einen hübschen Spruch für das Gästebuch, der sowohl persönlich als auch kreativ ist. Das Internet bietet dazu sehr schöne Anregungen, die Sie wunderbar abwandeln können.

11. Die Hochzeitsrede

Große Reden gehören ebenso zu einer Hochzeit wie das Brautkleid und das Anschneiden der Torte. Das erste Wort gebührt aber in der Regel nicht dem Brautpaar, sondern dem Brautvater. Dieser sagt meistens etwas zu seiner kleiner Prinzessin, die viel zu schnell groß geworden ist und nun als wunderschöne Braut vor ihm steht. Dieser Moment rührt oft zu Tränen, da die Verbindung zwischen Vater und Tochter eine sehr besondere ist. Der Papa übergibt sein kleines Mädchen nun einem anderen Mann, in der Hoffnung, dass Sie bei ihm Ihr Glück findet. Doch auch der Schwiegersohn sollte bei der Rede nicht unerwähnt bleiben und so wird gerne über das erste Aufeinandertreffen geredet – meist inklusive dem ein oder anderen Seitenhieb seitens des Brautvaters.

Natürlich kommen auch die Eltern des Bräutigams zu Wort, wobei weitere Anekdoten an die Gäste getragen werden, die mal zum Lachen und mal zum Staunen anregen. Für die Mutter des Mannes ist es meist besonders schwer, ihn gehen zu lassen, da viele Mütter der festen Überzeugung sind, dass der Sohn es nirgends so gut haben wird, wie im eigenen Elternhaus. Nicht selten fließen an dieser Stelle Tränen, die aber hoffentlich aus Freude kullern.

Schließlich darf auch das Brautpaar ein paar Worte an die Gäste richten. In der Regel übernimmt diese Aufgabe der Mann und bringt dabei gerne Komplimente an die Braut, die oft für ein gerührtes Seufzen im Publikum sorgen. Auch die Trauzeugen und weitere Gäste der Hochzeit dürfen gerne eine Rede schwingen, doch Sie als Brautpaar sollten darauf achten, dass diese Zeitspanne nicht zu langwierig wird.

12. Die Hochzeitsgeschenke

Eine Hochzeit ist sehr kostenintensiv und daher werden vom Brautpaar auch besonders gerne Geldgeschenke entgegen genommen. Doch bitte überreichen Sie das Geld nicht unkreativ in einem Briefumschlag, sondern basteln Sie beispielsweise ein Sparschwein oder eine Torte aus Pappmaché und lassen Sie das Geld auf diese Weise den Besitzer wechseln.

Auch Foto-Geschenke sind immer gern gesehen. Lassen Sie beispielsweise eine Fotoleinwand oder eine Karikatur des Paares anfertigen. Dies ist zum einen sehr persönlich und zum anderen auch individuell, denn wer hat schon eine Karikatur von sich an der Wand hängen, die vielleicht auch noch direkt auf der Hochzeitsfeier gezeichnet wurde? Auch Reisen werden gerne an das Brautpaar verschenkt. Sollten Sie viele Menschen kennen, die ebenfalls auf der Hochzeitsfeier eingeladen sind, können Sie ein Liebeswochenende in Paris oder Rom verschenken.

Geschenke sind oft sehr situationsbezogen. Baut das Brautpaar zum Beispiel gerade an einem gemeinsamen Heim, verschenken Sie doch einen kleinen Baum. Sie wissen ja: Ein Mann soll in seinem Leben ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen. Apropos Kind: Ist die Braut schwanger? Dann freuen sich die baldigen Eltern sicher über allerlei Strampelanzüge, Schühchen oder Spielzeug. Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie auch versuchen, eine Wiege oder ein kleines Schaukelpferd selbst anzufertigen.

13. Die Hochzeitszeitung

Ein sehr schönes Geschenk ist auch die Hochzeitszeitung. Diese folgt dem selben Prinzip der Abschluss- oder Abiturzeitung und lässt längst vergessene Geschichten wieder zu neuem Leben erwecken. Fotos sind ein absolutes Muss für eine Hochzeitszeitung, denn Sie zeigen die schönsten Momente des Paares, aber auch Szenen, in denen sich die beiden vielleicht noch gar nicht kannten. Sie können die Zeitung wie ein Märchen aufbauen, oder auch wie eine Collage. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Fragen Sie auch bei den Familien der Brautleute nach, ob sie lustige Kinderbilder für die Zeitung zur Verfügung stellen würden und welche Geschichten über Braut und Bräutigam erzählt werden könnten.

Geben Sie sich wirklich Mühe bei der Gestaltung der Zeitung, denn solch ein Geschenk wird meist in Ehren gehalten und es wäre schade, wenn die verfassten Erinnerungen lieblos runter geschrieben werden.

14. Die Danksagung nach der Hochzeit

Das Fest ist beendet und der Alltag des Ehelebens stellt sich langsam ein. Die Eindrücke der Hochzeit wiegen noch schwer in den Köpfen aller Anwesenden und rufen das ein oder andere Schmunzeln hervor. Doch haben Sie da nicht etwas vergessen? Richtig. Die Danksagungen für die lieben Glückwünsche und Präsente stehen noch aus.

Oft wird das Verfassen von Danksagungen auf die lange Bahn geschoben, doch geben Sie sich einen Ruck und gehen Sie diese Aufgabe gemeinsam an. Ein „Danke“ macht stets einen guten Eindruck und zeigt, dass man sich wirklich über das Erscheinen des jeweiligen Gastes gefreut hat. Sie können sowohl kleine Briefe verfassen, die allerdings persönlich sein sollten, aber Sie können natürlich auch telefonieren oder einfach persönlich bei besonders engen Freunden vorbei fahren. Auf diese Weise erhalten Sie gleich noch ein Feedback, wie die Feier angekommen ist und was besonders in Erinnerung bleiben wird.

Nach all diesen Punkten sollten Sie nun einen umfassenden Überblick darüber haben, was alles zu tun ist, bevor wirklich geheiratet werden kann. Wichtig ist, dass Sie genügend Zeit für jeden Aspekt einplanen, damit Sie dann nicht unter Zeitdruck geraten und somit vielleicht nicht alles schaffen.

Wir wünschen Ihnen nicht nur viel Erfolg bei Ihrer Organisation, sondern natürlich auch ein tolles Fest, an das Sie sich gerne zurück erinnern!